Ärzte fordern: Sämtliche Impfempfehlungen der STIKO gehören auf den Prüfstand!
ℹ️ Andere Sprachen und Downloads: www.kla.tv/42140
Impfempfehlungen müssen der höchsten Evidenz genügen. Schließlich geht es bei Impfungen um die präventive Verabreichung von Substanzen an gesunde Menschen. Sämtliche Impfempfehlungen der STIKO, die lediglich auf ihren eigenen Prüfmethoden fußen, wären nach den Maßstäben der aktuellen Studie durchgefallen. Sie alle gehören daher auf den Prüfstand.
Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung berichten:
RKI/WHO-Studie: Übersichtsarbeiten zu Impfstoff-Studien sind häufig kaum vertrauenswürdig:
Wissenschaftliche Übersichtsarbeiten (sog. systematische Reviews) gelten als Goldstandard in der evidenzbasierten Medizin. Sie werden oft als Quelle verwendet, um einen Überblick über die aktuelle Forschungslage zur Wirksamkeit pharmazeutischer Produkte wie z.B. von Impfstoffen zu bekommen.
Auch die Ständige Impfkommission (STIKO), deren Impfempfehlungen in Deutschland von vielen für maßgeblich gehalten werden, nutzt solche Reviews, um Impfempfehlungen auszusprechen.
Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat nun gezeigt: Über 91 % bzw. mehr als neun von zehn solcher Reviews weisen bezüglich ihrer Berichtsqualität eine „kritisch-niedrige“ Vertrauenswürdigkeit auf und erfüllen daher nicht die Standards für methodische Vertrauenswürdigkeit.
Durchgeführt wurde die Studie ausgerechnet vom RKI, bei dem die STIKO angesiedelt ist. Fühlt sich das RKI aktuell genötigt, aufgrund zunehmender Kritik an der STIKO und deren Impfempfehlungen, nun kritisch aufzutreten? [1]
Der Sprecher des ÄFI-Vorstandes, Dr. med. Alexander Konietzky, erklärt:
„Die STIKO beruft sich bei ihren Impfempfehlungen stets auf die wissenschaftliche Evidenz, wenn es um die Wirksamkeit und Sicherheit von Impfstoffen geht. Die von RKI und WHO nun vorgestellte Studie belegt das Gegenteil: Die geringe Vertrauenswürdigkeit der allermeisten Impfstudien widerspricht diesem Anspruch – auf den die Öffentlichkeit allerdings einen Anspruch hat.
Impfempfehlungen müssen der höchsten Evidenz genügen. Schließlich geht es bei Impfungen um die präventive Verabreichung von Substanzen an gesunde Menschen […]. Sämtliche Impfempfehlungen der STIKO, die lediglich auf ihren eigenen Prüfmethoden fußen, wären nach den Maßstäben der aktuellen Studie durchgefallen. Sie alle gehören daher auf den Prüfstand.” [2]
Autor: jsa.
Vielen Dank fürs Lesen! Abonnieren Sie Kla.TV Substack kostenlos, um über neue Beiträge informiert zu werden:
Quellen:
[1] RKI/WHO-Studie:
Übersichtsarbeiten zu Impfstoff-Studien sind häufig kaum vertrauenswürdig:
[2] RKI/WHO-Studie zeigt:
Mehr als 9 von 10 Übersichtsarbeiten zu Impfstoff-Studien sind kaum vertrauenswürdig:
https://www.presseportal.de/pm/162064/6292610
Link zum Volltext der Studie:
https://link.springer.com/article/10.1186/s13643-025-03052-2
http://doi.org/10.1186/s13643-025-03052-2
Creative Commons Lizenzen

