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Deutschland soll auch im Weltall „kriegstüchtig“ sein | Mehr Sprengstoff als Nahrungsmittel

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Deutschland soll auch im Weltall „kriegstüchtig“ werden. Schon 2027 sollen erste eigene Satelliten ins All geschickt werden. Die Kosten sollen 100 Mio. Euro betragen. Bereits 2025 lag Deutschland mit über 113 Milliarden US-Dollar an vierter (!) Stelle der Länder mit den höchsten Militärausgaben. Demgegenüber berichtete OXFAM, dass ein Bruchteil der jährlichen Rüstungsausgaben der G7-Länder ausreichen würde, um den Hunger in der Welt zu beenden. Hier läuft etwas gewaltig schief!

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Die hinterhältige Rückkehr der Kriegswirtschaft – und ihre fatalen Folgen
www.kla.tv/38893

Mehr über die Drahtzieher des G7 und UN finden Sie hier:
G7: https://vetopedia.org/de/freimaurer/list/148
UN: https://vetopedia.org/de/freimaurer/list/136

Am 8.7.26 berichtete die Tagesschau, Deutschland wolle auch im Weltall „kriegstüchtig“ sein. Schon 2027 sollen erste eigene Satelliten ins All geschickt werden. Sie sollen in der Lage sein, andere Satelliten zu stören und auszuspionieren.

Damit solle der „Einstieg in den Satellitenbetrieb für die angestrebte Kriegstüchtigkeit in der Dimension Weltraum im Jahr 2029“ vollzogen werden. Die Kosten für das Vorhaben sollen 100 Mio. Euro betragen. [1]

Bereits im Jahr 2025 lag Deutschland mit über 113 Milliarden US-Dollar hinter den USA, China und Russland an vierter (!) Stelle der Länder mit den höchsten Militärausgaben. [2]

Demgegenüber berichtete OXFAM im Jahr 2024, dass ein Bruchteil der jährlichen Rüstungsausgaben der G7-Länder ausreichen würde, um den Hunger in der Welt zu beenden. [4]

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Der Journalist und Umweltaktivist Franz Alt warnt: „Wir haben pro Kopf der Weltbevölkerung schon mehr Sprengstoff als Nahrungsmittel. [5]

Zwar übertrifft die Nahrungsmittelproduktion in reinen Kilogramm oder Tonnen gemessen noch die Menge an Sprengstoff, der Vergleich spiegelt aber die ökonomische Realität wider. Die globalen Prioritäten liegen eindeutig im militärischen Bereich statt in der Sicherung der Ernährung.

Laut dem Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) stiegen die weltweiten Militärausgaben im Jahr 2025 auf einen Rekordwert von 2,887 Billionen US-Dollar.

Im krassen Gegensatz dazu stehen die Zahlen zur Welternährung. Das Welternährungsprogramm der UN (WFP) schätzt, dass die Beendigung des Hungers bis 2030 nur 93 Milliarden US-Dollar pro Jahr kosten würde. Dies entspricht weniger als einem Prozent dessen, was weltweit für das Militär über die letzten 10 Jahre ausgegeben wurde. Zudem bindet die Herstellung von Waffen und Sprengstoffen enorme Mengen an Energie, Rohstoffen und Arbeitskräften.

Hier läuft etwas gewaltig schief!

Würde es den Politikern in Deutschland, den G7-Mitgliedern oder den UN-Vertretern wirklich um das Wohl der Menschen gehen, hätten sie hier längst aktiv werden und wirkliches Leid der hungernden Menschen beenden können – anstatt nun auch im Weltall aufzurüsten.

Kla.TV hat in zahlreichen Sendungen aufgezeigt, wer die Drahtzieher hinter dem G7-Gipfel und der UN sind und weshalb diese nicht dem Wohl der Bevölkerung dienen.

[www.kla.tv/41610, www.kla.tv/37969, www.kla.tv/28269, www.kla.tv/25365, www.kla.tv/18739]

Darum kommt es umso mehr auf Sie und jeden Einzelnen an. Doch was kann jeder Einzelne da tun? Man kann „Nein“ sagen. Man muss nicht für Rüstungsunternehmen arbeiten, man muss sich nicht aufhetzen lassen, man muss nicht zu einem Bürger in Uniform werden. Man kann seine Stimme erheben und sich gegen die Kriegswirtschaft stellen. Man kann seine Mitmenschen über diese Zusammenhänge aufklären. Jeder hat die Wahl, da mitzumachen oder nicht.

Autor: jsa./ts.

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Quellen:

Creative Commons Lizenzen

https://www.creativecommons.org/licenses/

[1] Erste deutsche Störsatelliten sollen 2027 starten https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/weltraum-strategie-bundesregierung-satelliten-militaer-100.html

[2] Die Länder mit den weltweit höchsten Militärausgaben im Jahr 2025 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157935/umfrage/laender-mit-den-hoechsten-militaerausgaben/

[3] Die hinterhältige Rückkehr der Kriegswirtschaft – und ihre fatalen Folgen www.kla.tv/38893

[4] Drei Prozent der G7-Militärausgaben könnten Hunger in der Welt beenden https://www.spiegel.de/ausland/drei-prozent-der-g7-militaerausgaben-koennten-hunger-in-der-welt-beenden-a-3e710aad-19ae-4ec4-8331-dd59717ec499

https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2024-06-12-nur-drei-prozent-g7-militaerausgaben-koennten-beendigung

[5] Franz Alt: Liebe ist möglich – Die Bergpredigt im Atomzeitalter, 2. Auflage 1985, ISBN 3-492-00729-5, S. 21, 47, 49, Zitat s.a.

https://www.bestenzitate.com/thema/zitate-uber-nahrungsmittel

[6] Den Welthunger zu beenden würde weniger als 1% der Militärausgaben kosten

https://dmarketforces.com/ending-hunger-by-2030-will-cost-93bn-annually-wfp/

https://www.globalissues.org/news/2025/11/18/41673

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