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Die "U-Boot-Strategie": Wie Gender-Mainstreaming unsere Gesellschaft unterwandert

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Im Juli verwehrte sowohl die Türkei als auch Ägypten dem Kreuzfahrtschiff „Scarlet Lady“ die Hafeneinfahrt, da die klare Positionierung von Besatzung und Passagieren zur LGBTQ-Community nicht mit den Wertevorstellungen der Länder vereinbar sei. Ein ebenso klares Statement setzten der Iran und Ägypten bei der Fußball-WM: Mit einer Boykott-Drohung forderten sie die FIFA auf, die geplanten LGBTQ-Werbemaßnahmen beim „Pride Match“ zu unterlassen. Westliche Medien titulierten diese Entscheidungen verachtend als „engstirnig“. Laut Journalistin und Publizistin Dale O'Leary ist das auch kein Zufall, sondern das Ergebnis einer politisch durchgesetzten Gender-Agenda – einer Unterwanderung vor unser aller Augen und doch unsichtbar, wie ein U-Boot. Welchen Leitsätzen folgt Gender-Mainstreaming?

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Bei der diesjährigen Fußball-WM wurden ausgerechnet die WM-Teilnehmer Iran und Ägypten ausgelost, die in Seattle das „Pride-Match“ gegeneinander spielen sollten. Das Organisationskomitee der Stadt Seattle hatte diese Partie als „Pride-Match“ festgelegt, weil in Seattle traditionell am jeweils letzten Juni-Wochenende ein Festival der LGBTQ+-Community stattfindet.

Die beiden beteiligten Fußball-Verbände der Länder kritisieren in erster Linie nicht die LGBTQ+-Community, sondern den Fußball-Weltverband FIFA. Ägypten und der Iran seien schließlich „zwei muslimische Länder mit tiefen kulturellen und religiösen Gemeinsamkeiten“, hieß es vonseiten des iranischen Verbands, Länder, die „Werte und Überzeugungen“ teilen würden. Daher forderten die Verbände die FIFA auf, „die notwendigen Schritte“ zu unternehmen, „um sicherzustellen, dass keine entsprechenden Zeremonien oder Werbeaktionen im Stadion stattfinden“. Man wolle keine Symbole „der Bewegung“ (also auch keine Regenbogen-Flaggen) im Stadion sehen. Sogar eine Boykott-Drohung und ein möglicher Spielabbruch standen im Raum.

Schauplatzwechsel. Anfang Juli versuchte das Kreuzfahrtschiff „Scarlet Lady“ im türkischen Hafen von Kusadasi anzulegen. Das Andocken wurde verwehrt, weil sich die meisten an Bord befindlichen Passagiere und Besatzungsmitglieder als LGBTQ definieren. Ein darauf geplanter Zwischenstopp im ägyptischen Alexandria musste ebenso gestrichen werden, da auch Ägypten dem Schiff die Einfahrt in seine Gewässer verweigerte.

Die türkischen Behörden begründeten ihren Entschluss damit, dass das Schiff von einer Gruppe von Menschen gechartert wurde, deren Verhaltensweisen nicht zu ihren Gesellschaftsstrukturen und moralischen Wertvorstellungen passen.

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Und natürlich wurden alle Vorfälle samt den muslimisch geprägten Ländern in der westlichen Systempresse „durch den Kakao gezogen“, wie man so schön sagt, und als theokratische, engstirnige sowie rückständige Länder präsentiert.

Aus diesem Grund lohnt es sich, genauer hinzusehen und sich die Frage zu stellen, ob diese Länder mehr sehen als unsere westlichen Systemmedien bereit sind, der Bevölkerung preiszugeben. Womöglich wittern sie hinter LGBTQ sogar eine große Gefahr. Zumindest aber scheinen sie sich noch Sorgen um ihre Jugendlichen und den Rest der Bevölkerung zu machen und sich zu fragen, ob solcher Einfluss ihnen guttut.

Hierzulande und in allen anderen so offenen Ländern gegenüber LGBTQ sind die Einflüsse bereits bis in die Kitas vorgedrungen:

Dragqueen-Buchlesungen für Kindergartenkinder finden bereits seit Jahren in vielen Städten der Welt statt. Sie sind teilweise fest etabliert im öffentlichen Stadtgeschehen und werden regelmäßig in Bildungseinrichtungen durchgeführt. Die Kinder werden dabei mit den grell geschminkten und häufig auch sexualisiert gekleideten Dragqueens konfrontiert. In den Büchern, die dort von ihnen vorgetragen werden, geht es meistens um das Thema Transgender.
“Demo für alle” wie auch Kla.TV warnten schon vor geraumer Zeit vor diesen sogenannten „Vorlesestunden“:
„Einige der Künstler sind in erster Linie Aktivisten und haben die Klassiker der Gender-Ideologie gelesen. Sie verstehen, dass die Pervertierung der Sexualität und der geschlechtlichen Identität das Mittel der Wahl zur „subversiven Unterwanderung“ [subversiv = zersetzend/zerstörend/umwälzend] der gesellschaftlichen Ordnung ist. Ihre Agenda ist keine heimliche Verschwörung, sondern sie folgt „wissenschaftlicher Methodik“, die etwa in dem Beitrag „Drag Pädagogik: Das spielerische Einüben queerer Fantasien in der frühkindlichen Bildung“ [„Drag pedagogy: The playful practice of queer imagination in early childhood“] nachzulesen ist.“ Ziel sei es, die queere Pädagogik tief in den Erziehungseinrichtungen für Kinder zu verankern und dabei die Stereotype der Lehrkräfte und überhaupt sämtliche Regeln und Grenzen zu brechen.
Margreth Tews, Lebens- und Sozialpädagogin, berichtete in einem Interview, in dem es um die Folgen einer zu frühen Konfrontation mit dem Thema Sexualität ging, aus ihrer Berufspraxis: Durch das Nahebringen von Themen wie Transsexualität und Genderfluidität würde man den Kindern „ihre natürliche Entwicklung nehmen“. Es komme zu massiven Verunsicherungen und auch Verhaltensauffälligkeiten der Kinder. Diese werden häufig weiter bei Psychologen und Therapeuten behandelt. „Es bedingt ein Problem nach dem anderen“, so Tews wörtlich.[
https://www.kla.tv/Fruehsexualisierung/31397]

Doch genau das scheint ja Ziel der Sache zu sein, wie man dem Beitrag von Dale O’Leary (* 1941), einer US-amerikanischen Journalistin und Publizistin, aus ihrem genderismus­kritischen Sachbuch “The Gender-Agenda” (1997) entnehmen kann. Darin formuliert sie fünf Leitsätze des Genderismus, wie sie sie im UN-Establishment vertreten sieht:

1. In der Welt braucht es weniger Menschen und mehr sexuelle Vergnügungen. Es braucht die Abschaffung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie die Abschaffung der Vollzeit-Mütter.

2. Da mehr sexuelle Vergnügen zu mehr Kindern führen können, braucht es den freien Zugang zu Verhütung und Abtreibung für alle und Förderung homosexuellen Verhaltens, da es dabei nicht zur Empfängnis kommt.

3. In der Welt braucht es einen Sexualkunde­unterricht für Kinder und Jugendliche, der zu sexuellem Experimentieren ermutigt, es braucht die Abschaffung der Rechte der Eltern über ihre Kinder.

4. Die Welt braucht eine 50/50-Männer/Frauen-Quoten­regelung für alle Arbeits- und Lebens­-bereiche. Alle Frauen müssen zu möglichst allen Zeiten einer Erwerbs­tätigkeit nachgehen.

Und um auf die einleitenden Beispiele der WM und des Kreuzfahrtschiffes zurückzukommen, heißt es unter Punkt 5:

„Religionen, die diese Agenda nicht mitmachen, müssen der Lächerlichkeit preis­gegeben werden.“

Da nun beinahe alle Punkte abgearbeitet und ins Rollen gebracht wurden, wird Punkt 3, mit der Frühsexualisierung samt der Elternentrechtung, mit aller Vehemenz vorangetrieben:

Durch Kabinettsbeschluss der Bundesregierung wurde 1999 in Deutschland Gender Mainstreaming als verdeckte Agenda zum Leitprinzip und zur Querschnittsaufgabe der deutschen Politik erhoben, ohne dass es darüber eine Debatte im Parlament oder in den Medien gab. Gender Mainstreaming wurde somit an allen demokratischen Institutionen vorbei, ohne Aufklärung oder gar Befragung der Bevölkerung, verbindlich für alle gesellschaftlich bedeutsamen Institutionen eingeführt. Diese sind nun verbindlich verpflichtet, die Gender-Agenda durchzusetzen.

In Anbetracht der Tatsache, dass das deutsche Grundgesetz in Artikel 6.2 den Eltern das oberste Recht auf die Erziehung ihrer Kinder einräumt, muss die verbindliche Einführung von Gender als ein gesetzeswidriger Akt angesehen werden. Es ist letztendlich der heimliche Diebstahl des Erziehungsrechts der Eltern durch den Staat. Olaf Scholz‘ berühmte Aussage: „Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern“ bestätigt, dass der Staat die Eltern aus der Erziehung herausdrängen will. [https://www.kla.tv/7445]

Während zum Religionsunterricht kein Schüler gezwungen werden darf, wurden Kinder, die den Sexualkundeunterricht nicht mehr verkraften konnten, in mehreren Fällen sogar unter Gewaltanwendung zum Unterricht gezwungen. Die Eltern dieser Kinder wurden von den zuständigen Behörden mit Geldbußen und sogar Gefängnis bestraft. Dass es dabei um mehr als nur um sexuelle Aufklärung geht, wird durch folgendes Zitat von Prof. Dr. Hans-Jochen Gamm aus einem Handbuch für Lehrer deutlich: „Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um den Autoritätsgehorsam einschließlich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen.“
Dabei ignoriert der Staat insbesondere die Meinung der Kinder: Der Kinderwertmonitor der
UNICEF hat 1.000 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 14 Jahren befragt, und 98 % von ihnen sagten, dass ihnen die Eltern die Werte zur Sexualaufklärung am besten vermitteln.

Als abschließendes Fazit zitieren wir noch einmal die US-amerikanische Journalistin und Publizistin O’Leary, die folgende sehr treffliche Aussage über das Programm Gender Mainstreaming machte, Zitat: „Über das, was Gender will, gibt es keine offene Diskussion.“ Und jetzt Achtung! „Sie kommt nicht als großes Schiff daher, obwohl sie doch in allen politischen und öffentlichen Programmen verankert werden soll, sondern wie ein U-Boot, das keiner genau kennen soll.“ [https://www.kla.tv/7445]

Leider aber kommt es nun, für aller Augen offensichtlich, sogar als „Kreuzfahrtschiff“ daher, und dennoch sehen so viele die Gefahren immer noch nicht klar. Darum verbreiten Sie diese Sendung, damit es zum allgemeinen Erwachen kommt und dieses „U-Boot“ an die Oberfläche befördert, ja besser noch völlig auflaufen wird! Für unsere jetzigen Kinder und eine Zukunft, in der es noch Kinder gibt!

Kla.TV - die Stimme für Klarheit.

Autor: abu.

💡 Weiterführende Sendungen zu diesem Thema:

Die verborgenen Wurzeln der “Modernen Sexualaufklärung”
www.kla.tv/7445

Steuergeld-finanziertes Dragqueen-Sommerfest explizit für Kinder
www.kla.tv/31397

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Creative Commons Lizenzen
https://www.creativecommons.org/licenses/

Pride-Match zwischen Ägypten und Iran:
https://www.dw.com/de/wm-2026-pride-match-sorgt-f%C3%BCr-%C3%A4rger-in-%C3%A4gypten-und-iran/a-77710631
https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a3d5b36b7ab279f3082dd33/spiel-in-seattle-keine-zeremonien-iran-und-aegypten-protestieren-gegen-ihr-pride-match.html

Kreuzfahrtschiff mit LGBTQ-Fahrgästen darf in Häfen von Ägypten und Türkei nicht anlegen:
https://www.welt.de/vermischtes/article6a50c8ebc13a557858aa0b20/mittelmeer-lgbtq-kreuzfahrtschiff-darf-nicht-in-aegypten-anlegen.html?cid=socialmedia.email.sharebutton

Drag-Queen-Agenda:
https://www.kla.tv/Fruehsexualisierung/31397
https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/03626784.2020.1864621#abstract
https://demofueralle.de/2023/04/24/subversive-ziele-wie-sich-drag-queens-in-kinderherzen-schleichen/

Dale O´Leary: 5 Ziele des UN-Establishments mit Gender + Elternentrechtung
http://www.kla.tv/7445

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