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Pfizers ehemaliger Chef-Toxikologe klagt Pharma, Behörden und Ärzte an | Dr. Sterz im Interview

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Im Interview mit Kla.TV deckt der ehemalige Chef-Toxikologe von Pfizer, Dr. Helmut Sterz, die gravierenden Mängel bei der Sicherheitstestung der mRNA-Injektionen auf. Als Insider benennt er das mafiöse Verhalten und die skandalösen Unterlassungen der Pharmariesen, Behörden und anderer Player. Es führte zur Verabreichung von nahezu ungetesteten, hochgefährlichen Produkten an Milliarden Menschen. Die Verantwortlichen waren sich dabei bewusst, dass man in einen gewaltigen Humanversuch gehen würde.

Kla.TV-ID: www.kla.tv/40560

805 Studien und Fachartikel zu Corona-Impfschäden:
https://vetopedia.org/de/impfstudien

[Dr. Helmut Sterz:]
Das war die einzige Zulassungsstudie, Toxizitätsstudie, um behaupten zu können, wir haben alles geprüft, um die Sicherheit bei Menschen zu gewährleisten. Das ist unverantwortlich, was man da gemacht hat! […] Wenn man eine Substanz entwickeln will, dann muss man wissen, was ist denn in der Lösung drin, wie schnell wird die Substanz aufgenommen, wie schnell wird sie verteilt.

Das hat nicht interessiert. Es war also geradezu wie ein Blindflug. […] Die Pharmaindustrie ist meines Erachtens ein Rad in dieser sehr gut geschmierten Maschine, der Impf-Mafia. Und alle die, die in das Impfen investieren, erhoffen sich sehr große Gewinne. […] Deswegen es ist nicht nur die Pharmaindustrie, die ich hier anklage, sondern alle Beteiligten, und dazu gehören natürlich auch Regierungen und Behörden und wahrscheinlich noch viele andere.“

[Kla.TV]
Es gibt in der Medizin etablierte Grundsätze zum Schutz von Fehlbehandlungen. Diese sind in nationalen und internationalen Bestimmungen festgehalten. Während der Covid-Krise wurden fast alle diese Grundsätze über Bord geworfen. Heute spreche ich mit einem Toxikologen [untersucht die Wirkung und Schädlichkeit von Substanzen auf den Organismus], der 35 Jahre in leitender Stellung bei verschiedenen Pharmafirmen wie Hoffmann-La Roche und Pfizer tätig war. Er behauptet, Beweise zu haben, dass BioNTech und Pfizer nur durch eine mafiöse Verknüpfung mit den Gesundheitsbehörden die mRNA-Vakzine [Impfstoffe] auf dem Markt platzieren konnten. Durch das systematische Umgehen von Sicherheitsstudien wurde den Menschen mit der mRNA-Injektion großer Schaden zugefügt. Hören wir, was ein Insider zu sagen hat. Herzlich willkommen, Dr. Helmut Sterz!

[Dr. Helmut Sterz]
Vielen Dank, dass Sie mich eingeladen haben.

[Kla.TV]
Ja gerne. Wir beginnen einfach bei den Herstellern und spulen zurück ins Jahr 2020.

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[Dr. Helmut Sterz
Man muss tatsächlich zurückspulen und womöglich noch weiter zurück als 2020. Denn es wurde ja bereits Anfang der 2000er Jahre zumindest in den USA beschlossen, nach den Anthrax-[Milzbrand]-Briefen und -Attentaten, dass im Falle einer biologischen oder radiologischen oder chemischen Attacke ein Gesetz in Kraft gesetzt wird, nach dem bestimmte Maßnahmen beschlossen werden. Dazu gehört nicht nur das Masketragen, Distanzhalten und Ausgangsverbote. Sondern es gehört eben auch dazu, dass man das Impfgeschehen in den Griff bekommen wollte, dass man sehr schnell Substanzen liefern wollte und dass alle Beteiligten – die Impffirmen, die Behörden, die Ärzte – freigestellt werden von Haftung. Nur so ist zu erklären, dass Herr Sahin mit seiner relativ kleinen Biotechnologie-Firma so schnell zu einem Ergebnis kommen konnte, denn er konnte sich erlauben, die üblicherweise durchzuführenden Toxizitätsstudien, also Sicherheitsprüfungen am Tier, dass er die nicht in dem Umfang durchführen musste, wie es normalerweise verlangt wird.

Und das Ergebnis haben wir dann gesehen, darüber werden wir jetzt sprechen. Professor Sahin ist ja auch weder Toxikologe noch Arzneimittelentwickler im üblichen Sinne. Er ist spezialisiert gewesen, zusammen mit seiner Frau, auf die Entwicklung von Krebs-Vakzinen. Er wollte also individuelle Krebs-Vakzine entwickeln, und in dieser Branche braucht man so ausgedehnte Toxizitätsprüfungen [Toxizität = Giftigkeit oder Schädlichkeit eines Stoffes] wie für andere Medikamente nicht.

Bei ihm ging es im Wesentlichen darum, dass es sehr schnell ging. In seinem Buch, was ja im Handel ist und was ich sehr genau gelesen habe, zieht sich wie ein roter Faden durch, dass es auf Schnelligkeit ankam. Denn man wollte bis Ende des Jahres diese Substanzen auf den Markt gebracht haben. Und so ist zu erklären, wie man dazu kam, mit dieser affenartigen Geschwindigkeit in wenigen Monaten eine komplexe Substanz zu entwickeln, die zwar nicht so komplex ist wie chemische Moleküle im üblichen Sinne, aber mit dieser Technologie war es eben auch möglich, schneller voranzugehen, aber dabei sämtliche Sicherheitsvorschriften beiseite zu lassen. Das war ein Unding.

[Kla.TV]
Sie haben gesagt, dass er sonst Krebsmedikamente entwickelt hat und dass es einen Unterschied gibt zu der Impfung. Können Sie das nochmal erklären?

[Dr. Helmut Sterz]
Ja, er war... interessiert an der Entwicklung von individualisierten Krebstherapien. Er hat aber nie ein Produkt auf den Markt gebracht, genauso wie viele andere seiner Kollegen, die auch im Bereich Krebs-Vakzinen geforscht haben, 20 Jahre lang. Keines dieser Produkte ist vor 2020 auf den Markt gekommen. Diese Substanzen sind praktisch alle entweder daran zugrunde gegangen, dass sie nicht wirksam waren oder dass sie toxisch waren. Das heißt also, die Vorerfahrung war negativ in dieser Hinsicht.

Und in den RKI-Files kann man ja auch lesen, dass es darum ging, sehr schnell mehrere Medikamente auf den Markt zu bringen und dass die relevanten Daten allerdings erst Postmarketing [nach Vermarktung und Verabreichung] erhoben würden. Das heißt, man war sich da bewusst, dass man in einen gewaltigen Humanversuch gehen würde. Und das ist nach dem Nürnberger Kodex [von 1947 beinhaltet v.a. die freiwillige Zustimmung zu medizinischen Versuchen] verboten.

[Kla.TV]
Also es wurden aber schon ein paar Tests durchgeführt. Aber Sie schreiben, man hat den Eindruck, dass der Hersteller die einfachsten und risikoärmsten Tests durchführte, um schnell die Zulassung zu dieser Goldgrube, wie Sie es genannt haben, zu bekommen. Sie sind ja Toxikologe und vom Fach. Können Sie uns einige Beispiele dafür nennen?

[Dr. Helmut Sterz]
Ja. Man hat, um eine Feigenblatt-Studie zu haben, hat man eine abgekürzte allgemeine Toxizitätsprüfung bei Ratten durchgeführt, über zwei Wochen. Die allgemeine Toxizität will sogenannte Zielorgane feststellen. Tiere werden also behandelt mit der Substanz, und nach einer gewissen Zeit werden sie getötet. Und dann werden alle Organe histologisch [geweblich] untersucht. Die Blutwerte werden genommen und alles, was dazugehört. Und diese allgemeine Toxizitätsprüfung ist, wie gesagt, an Ratten durchgeführt worden. Die Ratte ist für diese Art Substanzen keine besonders geeignete Tierart. Von daher werfe ich auch diesen Entwicklern vor, dass sie, bevor sie die Entwicklung angefangen haben, nicht ein gewaltiges Brainstorming durchgeführt haben. Denn man hatte ja Vorerfahrungen mit Coronaviren.

Und man wusste, dass die Entwicklung schwierig war, weil bisher niemand in der Lage war, Substanzen zu entwickeln. Also man hätte alles, was man wusste über Coronaviren, über dieses Stachelprotein auf der Hülle, das hätte man zusammenbringen müssen, um genau zu definieren: Erstens, welche Tierart ist geeignet? Welche Dosierung muss man nehmen? Das wäre absolut nötig gewesen, dass man ausgetestet hätte mit einem kurzen Versuch, bei welcher Dosis fangen die Ratten an, Symptome zu zeigen, die nicht verträglich sind. Das wurde nicht gemacht.

Das ist die Aufgabe des Toxikologen, dass er austestet, was passiert. Sonst schützt er weder seinen Arbeitgeber, noch die Patienten, denn die Gefahr besteht, dass man eine Substanz auf den Markt bringt, die toxisch ist.

Ich hatte den Eindruck, dass die Toxikologen von ihrem Chef Ugur Sahin dazu gebracht wurden, nur schnell zu machen und nicht ein toxikologisch relevantes Vorgehen an den Tag zu legen.

[Kla.TV]
Sie sagten auch, die Ratte ist generell nicht geeignet. Warum nicht? Sonst werden ja häufig Rattenversuche durchgeführt.

[Dr. Helmut Sterz]
Das hängt damit zusammen, dass dieses Stachelprotein, was auf dem Virus sitzt, das wird benutzt von dem Virus, um in Zellen einzudringen. Und um in Zellen eindringen zu können, muss sich dieses Stachelprotein an einen Rezeptor anlagern. Das ist der ACE2-Rezeptor – Angiotensin-Converting-Enzym-2-Rezeptor [fungiert als Haupteintrittspforte für Viren in menschliche Zellen]. Das ist ein Rezeptor, der überall im Körper vorkommt, aber in unterschiedlicher Dichte. Und bei der Ratte kommt er eben nicht mit der gleichen Dichte vor wie bei Menschen. Von daher ist die Ratte unsensibler für diese Untersuchungen.

Und Sie haben mir gesagt, ich soll ein paar Beispiele geben. Diese kurze Rattenstudie war die einzige allgemeine Toxizitätsstudie, die durchgeführt wurde. Es wurde also nicht, was ich verlangt hätte, eine mittellange, also eine 3-Monats-Toxizitätsstudie durchgeführt. Und diese Studie hätte man verlängern können. Man hätte einen Teil der Tiere nach drei Monaten töten können und den Rest nach sechs Monaten, um zu sehen, ob eine Akkumulation [Anhäufung von Substanzen in Körperzellen oder -gewebe] stattfindet. All das wurde nicht gemacht. Und vor allen Dingen hatte auch Pfizer kein Interesse daran, noch längere Studien zu machen – obgleich man das hätte tun können, wenn man von Anfang an diese Toxizitätsstudien parallel hätte laufen lassen. Dann wäre Zeit gewesen, die Studien auszuwerten. Aber so hat man nichts derartiges getan, und man hat vor allen Dingen auch keine zweite geeignete Tierart mit eingeschlossen. Man blieb bei der Ratte. Das war die einzige Zulassungsstudie, Toxizitätsstudie, um behaupten zu können, wir haben alles geprüft, um die Sicherheit bei Menschen zu gewährleisten. Und das ist eine absolut maßlose Übertreibung!

[Kla.TV]
Ja. Sie schreiben in Ihrem Buch auch über die Aufsichtsbehörden.

Welche Dinge hätten sie denn prüfen müssen, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, auch in einer mehr oder weniger Krisensituation?

[Dr. Helmut Sterz]
Gut, es wussten eigentlich alle Beteiligten relativ rasch, dass es keine Krise gab. Denn erstens ist dieses Virus nicht ein tödliches Virus gewesen, kein Killer-Virus, sondern es entsprach mehr oder weniger einer mittelschweren Grippe. Und von daher war diese Notwendigkeit zur Schnelligkeit und Maßnahmen kopfüber anzugehen, war überhaupt nicht gegeben. Das wussten die Behörden auch. Aber sie haben natürlich so getan, als bestünde hier eine große Not.

Aber hier handelt es sich um eine Grippe. Und in diesem Fall hätte man die gesamte Palette machen müssen. Zum Beispiel, normalerweise, bevor man das erste Mal an den Menschen geht, macht man eine Mutagenitätsprüfung [bewertet das Potenzial von Substanzen, das Erbgut (DNA) in Zellen zu verändern und Mutationen zu verursachen]. Das sind Studien, bei denen der Einfluss auf das genetische Material geprüft wird. Das sind relativ kurze Studien in Zellkulturen. Das wäre schnell gegangen, und es hätte eine gewisse Sicherheit gegeben, dass kein Krebsrisiko hinterher kommt. Aber das hat man fallen lassen. Man hat gesagt, ja wir haben im Computer geschaut, es gibt eigentlich keinen Hinweis dafür, dass die Struktur der Messenger-RNS hier zu einem Krebsrisiko führt. Das ist unverantwortlich, was man da gemacht hat! Das ist der erste Punkt.

Der zweite Punkt ist Sicherheitspharmakologie. Das sind Studien, wo man an Tieren oder an Organen versucht, irgendwelche Nebenwirkungen zu erfassen, vor allen Dingen zum Beispiel am Herzen. Die großen Organe, zentrales Nervensystem, Herz, Leber, Lunge, Niere, werden geprüft mit spezifischen pharmakologischen Tests und mit etwas erhöhten Dosen, nicht wie in der Pharmakologie. Sondern man geht in Richtung Toxikologie, ohne dass man deswegen das Gewebe stört. Aber man will sehen, kommt es hier zu einer Funktionsstörung. Mit solch einer Untersuchung am Herzen hätte man gefunden, was man dann später schmerzhaft bei Menschen gefunden hat. Nämlich diese Myokarditis [Herzmuskelentzündung].

[Kla.TV]
Ja.

[Dr. Helmut Sterz]
Und so hat man gesagt, das brauchen wir nicht – Sicherheitspharmakologie. Wenn man eine Substanz entwickeln will, dann muss man wissen, was ist denn in der Lösung drin, die man da verabreicht. Man hat keine Pharmakokinetik [beschreibt, was der Körper mit dem Wirkstoff macht] gemacht. Das sind Studien, bei denen man untersucht, wie schnell wird die Substanz aufgenommen, wie schnell wird sie metabolisiert [verstoffwechselt], wie schnell wird sie verteilt und wie schnell wird sie ausgeschieden. Hat man nicht gemacht. Das hat nicht interessiert. Es war also geradezu wie ein Blindflug.

Es gibt noch viele andere Studien. Es wurden, wie gesagt, keine allgemeinen Toxizitätsstudien an einem zweiten Versuchstier durchgeführt. Die reproduktionstoxikologischen [fruchtbarkeitsschädigend] Studien, das sind Untersuchungen, wo man die Fertilität [Fortpflanzungsfähigkeit] untersucht, wo man die Trächtigkeit untersucht, um zu sehen, ob Missbildungen entstehen oder Aborte [Fehlgeburten] und ob die Nachkommen gesund sind und sich normal entwickeln. Das hat man an der Ratte gemacht – wiederum nicht die bestgeeignete Tierart. Aber normalerweise verlangen die Behörden, dass das auch an einer zweiten Tierart gemacht wird. Das wurde nicht gemacht. Also überall, das war schlimmer als ein Schweizer Käse. Es gab eigentlich überall nur Löcher, wo man keine Antworten hatte. Und das ist unmöglich.

[Kla.TV]
Ja.

Die unzureichende Erfassung der Nebenwirkungen scheint ja systematisch gewesen zu sein. Mir sind selber Fälle bekannt, wo Freunde von mir aus dem Krankenhaus wirklich rausgejagt wurden, als sie sagten, dass es möglicherweise eine Nebenwirkung der Impfung war. Jemand mit 40 einen Herzinfarkt – ist bis dato ungewöhnlich gewesen.

[Dr. Helmut Sterz]
Ja, also erstens hat man die Warnhinweise von Experten in den Wind geschlagen. Diese Leute wurden als Schwurbler, „Aluhüte“ und als doof hingestellt. Sie wurden ganz gewaltig unter Druck gesetzt. Sie verloren ihre Posten, wurden nicht mehr eingeladen zu Fernsehinterviews und wurden damit fertig gemacht. Nach dem Prinzip, bestrafe einen und erziehe hundert. Und diese Warner, die haben dann natürlich irgendwann auch aufgehört, beziehungsweise sie haben Bücher geschrieben, aber es hat niemand hingehört.

Und als dann die ersten Nebenwirkungen auftraten, und die kamen ja sehr schnell in 2021, die kamen so schnell, dass die Registrierungsbehörden, also das Paul-Ehrlich-Institut, gar nicht mehr nachkamen mit dem Registrieren. Und diese Daten sind ja auch weiterhin nicht zugänglich. Aber ich weiß von anderen Registrierungsbehörden, zum Beispiel in den USA oder in Frankreich, die wurden monatlich nachgeführt. Und man konnte sehr gut erkennen, wie die Nebenwirkungen wie ein Tsunami zunahmen. Und trotzdem hat man gesagt, ja, wir haben jetzt ja so viele Millionen Menschen geimpft. Und das ist statistisch völlig in der Normale. Das ist absoluter Unsinn.

Die Anzahl von Nebenwirkungen im Vergleich zu früheren Impfungen, die gingen wie eine Rakete durch die Decke. Es waren plötzlich Tausende von Nebenwirkungen einer bestimmten Art erfasst worden, wo vorher vielleicht einzelne 50 oder 100 aufgetreten sind bei Impfungen gegen Grippe oder Influenza oder so etwas. Also das hätte einen Blinden mit dem Krückstock aufwecken müssen. Aber es ist nichts – nichts.

[Kla.TV]
Und trotzdem sind jetzt viele Entwickler dabei, alle möglichen Impfungen auf diese modRNA-Technologie umzustellen. Wie können Sie sich das erklären?

[Dr. Helmut Sterz]
Das ist eine Frage des Geldes. Diese Technologie erlaubt es sehr schnell, zu Ergebnissen zu kommen. Und vor allen Dingen, das sieht so aus, ich habe gerade gehört, als wenn man auch mit diesen neuen Substanzen keinerlei Sicherheitsprüfungen machen wollte, weil man ja so viel gute Erfahrungen gemacht hat. Hat ja wunderbar geklappt. Wenn das der Fall wäre, dann würde ich also heftigst abraten, sich gegen solche Krankheiten impfen zu lassen. Und Sie haben Recht, es sind Dutzende Substanzen in der Entwicklung, in der Pipeline, um gegen alle möglichen Krankheiten vorzugehen. Und das ist das schnelle Geld. Wenn da keine großen Entwicklungskosten sind, dann kann sich die Pharmaindustrie derartig gesund stoßen. [hier: viel Geld machen]

Aber ich möchte jetzt gleich auch sagen, es geht hier nicht nur um die Pharmaindustrie. Die Pharmaindustrie ist meines Erachtens ein Rad in dieser sehr gut geschmierten Maschine, der Impf-Mafia. Und alle die, die in das Impfen investieren, erhoffen sich sehr große Gewinne. Und das geschieht ja auch regelmäßig. In den 70er, 80er Jahren nahm das richtig Fahrt auf, vor allem in den USA, wo die Kinder traktiert wurden mit Impfungen alle paar Wochen und Monate, bis die Eltern sich gewehrt haben. Und da erhielt dann die Pharmaindustrie die Absolution – das heißt, der Präsident hat gesagt, ihr habt keine Gefahr mehr von Haftungsrecht. Und so geht es jetzt weiter. Man will auch die gesamte Erdbevölkerung an Erwachsenen möglichst gegen alles impfen.

Also mein Buch nennt sich ja „Die Impf-Mafia“. Und die Impf-Mafia, die wird wahrscheinlich häufig so interpretiert, dass hier die Pharmafirmen, die zur Impfung aufrufen, dass die gemeint sind mit der Impf-Mafia. Aber ich verstehe unter Impf-Mafia ein sehr viel größeres Gebilde. Und dazu möchte ich kurz etwas einfügen: Sie sehen diese Pyramide auf der 1-Dollar-Note.

Für mich stellt diese Pyramide die Impf-Mafia dar. Sie ist auf der Basis von Geld und Macht an der Basis ausgezeichnet, und an der Spitze sitzen eben Personen, die eine sehr starke Ideologie verbreiten. Sie möchten am liebsten die Menschheit verbessern – in Anführungszeichen, dass man fürchten muss, dass hier eine Verschlimmbesserung eintritt. Das ist für mich völlig klar. Man kann mit Impfungen, insbesondere wenn man sie gegen alle möglichen Krankheiten einsetzen möchte, kann man eigentlich nur Probleme schaffen.

Und die Impf-Mafia ist eine große Maschinerie. An der Spitze steht meines Erachtens Herr Gates und auch das World Economic Forum mit Herrn Schwab. Das sind Ideologen, die auch Oligarchen sind, sehr viel Geld und Einfluss haben. Herr Schwab und Herr Gates finanzieren die WHO und die UNO, die große Impfprogramme haben und andere Organisationen wie die GAVI, das ist die Global Alliance for Vaccination. Diese Organisationen sorgen dafür, dass die Impfungen durchgeführt werden weltweit. Und darunter ist dann die Ebene der Geldgeber und derjenigen, die Geld sehen wollen. Denn es wird von den großen Banken, von BlackRock, von der Weltbank, von Rockefeller Foundation, von diesen Organisationen wird Geld gegeben. Und die wollen natürlich auch viel Geld sehen, was dabei herauskommen soll. Das ist für mich die Impf-Mafia. Es ist nicht nur die Pharmaindustrie, die ich hier anklage, sondern alle Beteiligten, und dazu gehören natürlich auch Regierungen und Behörden und wahrscheinlich noch viele andere.

[Kla.TV]
Ich habe noch eine andere Frage zu diesen Fertilitätsstudien. Kürzlich schrieb der amerikanische Epidemiologe Nicolas Hulscher auf X: „Mehrere unabhängige Regierungsdatensätze bestätigen katastrophale generationenübergreifende Schäden durch Massen-mRNA-Impfungen. Jahre nach der Massenimpfung von Frauen im gebärfähigen Alter sterben nun mehr als 50 Prozent der geborenen Babys.“ Hatte der Hersteller irgendwelche Informationen zu diesem Thema?

[Dr. Helmut Sterz]
Das habe ich auch gelesen. Ich weiß nicht, ob diese 50 Prozent wirklich die Wahrheit sind. Aber ich habe Statistiken gesehen und Kurven, die ganz eindeutig seit der Impfung, seit diesen massiven Impfkampagnen, (zeigen, da) geht die Sterblichkeit von Kindern unter vier Jahren ganz massiv in die Höhe. Ich weiß, wie gesagt, jetzt nicht, ob es 50 Prozent sind, aber es ist mit Sicherheit ein großer Prozentsatz, und es ist anders als früher.

Von daher, es ist eine Katastrophe, wenn man sich überlegen muss, dass eventuell durch die Impfung auch in Jahren noch Schäden auftreten, weil dieses gefährliche Spike-Protein sehr lange im Körper überlebt, auch bei schwangeren Frauen, und sich in den Eierstöcken ansammeln kann oder in den übergeordneten Hormonzentren, sodass es denkbar ist, dass man über viele Jahre noch diese Art Nebenwirkungen bekommt. Und wenn dieses Spike-Protein in die Eierstöcke geht oder womöglich auch die Messenger-RNS, dann wird sie unter Umständen an die Kinder weitergegeben. Und das wäre natürlich eine besondere Katastrophe, wenn es hier epigenetisch weiterginge.

[Kla.TV]
Das wurde ja von den Herstellern kategorisch abgelehnt, dass man sagt, es ist ein Gen-Therapeutikum. Das heißt, Sie sehen das anders?

[Dr. Helmut Sterz]
Für mich ist das ein Streit um des Kaisers Bart. Die Definition von Gen-Therapie ist, dass man genetisches Material in humane Zellen einbringt und dabei Gene herausnimmt oder zufügt. Im Falle dieser Impfung wird genetisches Material, nämlich Messenger-RNS, in die Zellen gebracht. Und dort werden die menschlichen Zellen dazu gezwungen, an den Ribosomen [„Proteinfabriken“ der Zelle] dieses Stachelprotein zu produzieren. Nun kann man sagen, das ist keine Gen-Therapie, das ist ein Gen-Versuch. Aber man muss auch sehen, diese Impfung, hat man uns ja versprochen, das wird nur zweimal geimpft. Und kurze Zeit später hieß es dann, ja doch, eigentlich müsste man dreimal impfen, denn die Antikörpertiter [Laborwert, der die Antikörpermenge im Blut nachweist] fallen zu schnell ab. Und dann muss man noch nachboostern und dann wird es eine Behandlung. Und dann kann man sich fragen, ist es nun eine Gen-Therapie oder ist es nur eine Gen-Behandlung oder ein Gen-Versuch? Jedenfalls, es wird großer Schaden damit angerichtet.

[Kla.TV]
Ja, und wie ist das mit der Verantwortung der Ärzteschaft? Waren diese Ärzte, die geimpft haben, nur schlecht informiert oder sind sie im Grunde Mittäter?

[Dr. Helmut Sterz]
Das muss man dezidiert betrachten. Ich glaube, dass viele Ärzte – obgleich sie ja eine hervorragende Ausbildung haben, eine sehr lange Ausbildung haben und dann auch noch ihre jahrelange praktische Tätigkeit in Erfahrung umwandeln – dass die meisten Ärzte nicht neugierig genug waren, um Dinge, die ja relativ schnell auch normalen Menschen aufgefallen sind, dass sie das nicht gerafft haben. Es war ja sehr schnell klar, dass diese Impfung eigentlich nicht wirksam ist. Es gab ja ständig Impfdurchbrüche, [Erkrankung trotz Impfung] und das mussten ja als allererstes die Ärzte mitbekommen, dass hier keine gute Wirksamkeit vorhanden war.

Und dass die Nebenwirkungen sehr schnell 2021 anstiegen, das muss ihnen auch nicht verborgen geblieben sein. Also hätte ein Arzt normalerweise sich sagen müssen: Also was man uns gesagt hat bezüglich wirksam und sicher, da habe ich doch Fragen. Und in dem Zusammenhang wäre es dann sehr, sehr wichtig gewesen, dass ein Arzt in dem Arztgespräch vor der Injektion der impfbereiten Person gesagt hätte: „Ich weiß nicht, wie gut diese Substanz wirkt und ich weiß überhaupt nicht, ob sie sicher ist, aber wenn Sie sich impfen lassen wollen, dann will ich das gerne tun.“ Das wäre die korrekte Aussage gewesen. Stattdessen haben fast alle Ärzte gesagt: „Diese Substanzen sind wirksam und sie sind sicher und sie schützen Sie vor schweren Fällen und gar vor Tod. Und sie schützen vor allen Dingen auch ältere Personen vor schweren Fällen und Tod.“ Und das wusste man überhaupt nicht, denn in der großen Studie von Pfizer waren gar nicht genügend ältere Personen eingeschlossen. Es gab überhaupt keine statistische Auswertung in dieser Richtung.

Ärzte, das sind ja nun Eliten, und die machen ja lange Studien und hätten darauf kommen können, dass hier etwas schiefläuft. Und viele Ärzte haben ja auch gesagt: „Ich impfe nicht mehr.“ Und sie haben dadurch schwere Einbußen hinnehmen müssen, auch Bestrafungen. Aber die Mehrheit der Ärzte hat eben geimpft, bis die Nadel geglüht hat. Und das ist ein Vorwurf.

[Kla.TV]
Ja. Im Moment läuft ja eine Art Aufarbeitung der Covid-Krise. Es gibt diese Enquete-Kommission. Hat ein wenig Unterhaltungswert, aber bisher ist nicht viel herausgekommen. Diese Fragen, die Sie stellen, diese Expertise, die Sie mitbringen, die von den Versuchen, was die Hersteller hätten machen müssen und was die Gesundheitsbehörden versäumt haben, nachzufragen – müsste das dort nicht gefragt werden und dann einen Herrn Drosten, einen Herrn Spahn fragen, warum das so gelaufen ist?

[Dr. Helmut Sterz]
Ja, das müsste man. Aber diese Enquete-Kommission, soweit ich das bisher verfolgt habe, und ich habe es bisher nicht sehr intensiv verfolgt, die möchte am liebsten nur nach vorne schauen und nicht nach hinten. Und nur wenn man genau nach hinten schaut, sieht man, was falsch gelaufen ist. Und das Buch von Herrn Spahn spricht Bände. Er hat ein Buch veröffentlicht, in dem er sagt – der Titel ist in etwa: Wir haben uns gegenseitig viel zu vergeben. [Jens Spahn: „Wir werden einander viel verzeihen müssen“] Da muss ich sagen: „Herr Spahn, nein, wir haben Ihnen überhaupt nichts zu vergeben. Sie haben derartig viel Unheil angerichtet. Sie müssten sich verantworten für das, was da passiert ist.“

Und das ist meines Erachtens genau das, was nicht geschieht durch diese Enquete-Kommission. Witzigerweise nennt man diese Kommission „Enquete-Kommission“, denn auf Französisch heißt das „Untersuchungskommission“. Und was diese deutsche Enquete-Kommission tut: Sie schaut nach vorne und sie möchte verstehen – aber sie möchte nicht verurteilen. Und das wird nicht funktionieren. Es wird ein paar Jahre vor sich hin tröpfeln. Und wenn dann alle keine Lust mehr haben, dann werden da keinerlei Verantwortungen übernommen werden müssen.

Und das wäre das einzig Richtige, dass man die Menschen, die sich so aus dem Fenster gelehnt haben und immer wieder gesagt haben: „Lasst euch impfen! Lasst euch impfen, das ist sicher und das ist wichtig.“ Und sie wussten eigentlich – die wussten ganz genau, dass das nicht sicher ist und auch nicht wirksam. Denn wie hätte sonst das in den RKI-Papieren [www.kla.tv/RKI-Protokolle] stehen können: Wir werden keine weiteren Sicherheitsdaten erfassen, sondern wir werden an den Menschen gehen und diese Daten dort erfassen. Das ist doch… Diese Menschen, auch die das nicht angezeigt haben damals, die haben doch auch eine Schuld. Es gab da keine Whistleblower, die gesagt haben, wir müssen hier sagen, was Sache ist. Nein, es wurde einfach, es kam ins Protokoll, und es war ja eigentlich vorgesehen, dass diese gar nicht veröffentlicht werden.

Und auch die Leute aus dem Paul-Ehrlich-Institut, die massenweise Nebenwirkungen registriert haben, die hätten doch schreien müssen: Hier läuft etwas ganz schief, wir sehen Unmengen an Nebenwirkungen, mit denen wir nicht gerechnet haben. Also die Enquete-Kommission, so wie sie im Moment läuft, hat meines Erachtens keinen wirklichen Wert.

[Kla.TV]
Und haben Sie eine Sicht, was man tun kann, damit es doch noch zu einer gerechten Aufarbeitung kommt?

[Dr. Helmut Sterz]
Ja, es muss Leute geben, die sich dafür interessieren. Wenn sich die Bevölkerung nicht dafür interessiert, dass wirklich aufgearbeitet wird und dass Verantwortung übernommen wird, dann wird hier nichts geschehen, und dann wird vor allen Dingen auch den Impfopfern nicht Gerechtigkeit angetan. Denn, wenn es keine Verantwortlichen gibt, wenn Herr Lauterbach, Herr Spahn, Frau Merkel und Wieler und wie sie alle heißen, wenn die nicht verantwortlich sind, dann wird doch kein Gericht den Impfopfern ein Attest ausstellen, dass sie einen Impfschaden haben und ihnen entsprechend angepasste Entschädigungen zahlen. Das wird nicht geschehen. Man wird diese Leute im Regen stehen lassen. Und das sind ja häufig sehr junge Menschen, die für‘s Leben gezeichnet sind, die zum Krüppel geworden sind. Und es ist eine derartige Schande, was hier geschieht. Und in dem Zusammenhang muss ich sagen, da ist die Enquete-Kommission wirklich… – da muss sich etwas ändern. Es muss eine wirkliche Untersuchungskommission kommen.

Und die Leute, die vor Jahren, in den heißen Covid-Jahren, in der Regierung saßen und die im Parlament saßen, die dürften eigentlich an dieser Enquete-Kommission gar nicht teilhaben. Denn sie haben ziemlich große Schuld auf sich geladen und die können doch jetzt nicht sagen, wir haben alles verkehrt gemacht. Sagt ja Herr Spahn auch gar nicht. Er sagt ja: „Wir haben alles richtig gemacht.“

[Kla.TV]
Ja, vielen Dank für dieses Statement. Also am Ende kommt es doch wieder auf die Bevölkerung an, dass sie etwas tut.

[Dr. Helmut Sterz]
Ja, es müsste ein Referendum geben, wo sich die Bevölkerung dafür ausspricht, dass eine wirkliche Untersuchung stattfindet und dass die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden. Ich mache mir keine Illusion, dass man Herrn Gates oder so jemanden vor den Richter bekommt, obgleich das die eigentlich Verantwortlichen sind. Und die Leute, die dafür gesorgt haben, dass in den Armeelaboren dieses Virus geschaffen worden ist, die müssten natürlich auch zur Verantwortung gezogen werden. Denn man hat uns nicht nur ein Virus produziert, sondern auch noch eine minderwertige Vakzine. Beides zusammen hat unheimliche Schäden angerichtet!

Eine positive Note trotzdem. Es gibt inzwischen Möglichkeiten für die Impfopfer, feststellen zu lassen, ob sie von der Impfung einen Schaden haben oder ob es vom Virus kommt – Long-Covid.

Und es gibt Behandlungsmöglichkeiten, selbst wenn die Behandlungsmöglichkeiten nicht sofort helfen. Aber auf Dauer können sie dafür sorgen, dass dieses unheimliche und toxische Spike-Protein aus dem Körper herausgebracht wird. Also, da wird geforscht und da wird es sicher auch Fortschritte geben. Man sollte da nicht verzweifeln. Aber ich kann verstehen, dass diese Opfer deswegen, weil sie so allein gelassen werden, verzweifeln.

[Kla.TV]
Ja. Ja, Dr. Sterz, vielen Dank für diese Einschätzung. Ich hoffe, dass dieses Interview weite Verbreitung findet, dass diese Fragen geklärt werden und dass ein Wille entsteht, die Dinge wirklich grundsätzlich und gründlich aufzuarbeiten.

Vielen Dank für dieses Interview!

[Dr. Helmut Sterz]
Ja, das würde mich auch sehr freuen. Denn alleine das Buch zu verkaufen, das wird diese Informationen, die ich gebe, nicht ausreichend verbreiten. Deswegen bin ich sehr dankbar, dass Sie mir die Gelegenheit gegeben haben, hier mit Ihnen darüber zu sprechen, meine Einschätzung zu geben. Denn nur durch eine Verbreitung der Informationen – über solche Kanäle wie den Ihren – kann die breite Bevölkerung Informationen bekommen.

[Kla.TV]
Ganz genau. Vielen Dank! Und dann alles Gute nach Frankreich!

[Dr. Helmut Sterz]
Ich danke Ihnen! Schönen Abend!

[Kla.TV]
Ja, tschüss.

[Dr. Helmut Sterz]
Tschüss.

Autor: sl./ts.

Buch von Dr. med. vet. Helmut Sterz:

Die Impf-Mafia:

Pfizers ehemaliger Chef-Toxikologe weist nach, wie uns rechtswidrig Giftstoffe als Heilmittel gegen Covid-19 verkauft

805 Studien und Fachartikel zu Corona-Impfschäden:
www.vetopedia.org/de/impfstudien

19. AZK: Nach der globalen Impftragödie das globale Impfregime? – Wirkung und Gefahren der mRNA-Impfung (Prof. Dr. Sucharit Bhakdi)
www.kla.tv/27390

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Quellen:

Creative Commons Lizenzen

https://www.creativecommons.org/licenses/

Buch von Dr. med. vet. Helmut Sterz:

Die Impf-Mafia:

Pfizers ehemaliger Chef-Toxikologe weist nach, wie uns rechtswidrig Giftstoffe als Heilmittel gegen Covid-19 verkauft

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