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Im Jahr 2019 wurden zwei neue 5G-Frequenzlizenzen von der Schweizer Regierung gekauft, welche nur noch auf ihren Einsatz warten. Was blüht uns, wenn nebst dem 3G-, 4G- und 5G-Mobilfunknetz noch zwei weitere Frequenzen aktiviert werden? Obwohl die schädlichen Nebenwirkungen durch Strahlung an Mensch, Tier und Pflanzen durch zahlreiche Studien belegt wurden, wird in immer höhere Gänge geschaltet. Eine Volksinitiative soll die Schweiz davor retten, dass diese Millimeterwellen eingesetzt werden, bevor ihre Unbedenklichkeit nachgewiesen ist!
Eidgenössische Volksinitiative
„Für den Schutz vor schädlicher Strahlung! (Millimeterwellen-Initiative)“
✍🏻 Hier finden Sie den Unterschriften-Bogen:
https://millimeterwellen.ch/website/wp-content/uploads/2025/12/BogenDE_Web.pdf
Radiowellen, Mobilfunkwellen, WLAN-Wellen – diese Wellen werden alle benutzt, um Informationen über weite Distanz zu übertragen. Weil diese Wellen nicht gesehen werden können, ging es auch ziemlich lange, bis deren schädliche Wirkung auf Mensch, Tier und Umwelt wahrgenommen und nachgewiesen wurde. Je kürzer diese „Funkwellen“ sind, desto mehr Auswirkungen haben sie auf lebende Organismen. [1] Mittlerweile gibt es viele Menschen, die unter diesen technisch erzeugten Wellen gesundheitlich leiden. Ihr Krankheitsbild nennt man Elektrosensibilität und viele können aufgrund dieser Reaktionen im Körper nicht mehr ohne Schutzmaßnamen „normal“ leben. Aus diesem Grund haben sich große Mobilfunkgegner-Organisationen zusammen- geschlossen und eine Initiative lanciert. [Schutz vor Strahlung, Gigaherz, Frequencia] [2]
Die Initiative möchte verhindern, dass weitere Mobilfunkwellen eingeführt werden dürfen, ohne dass sie vorher auf ihre gesundheitlichen Auswirkungen auf Lebewesen getestet werden.
In der Bundesverfassung soll es im Art. 118 Abs. 2 neu heißen:
Er, der Bund, sieht vor, dass Millimeterwellen-Frequenzen erst dann zu Fernmeldezwecken genutzt werden dürfen, wenn der Nachweis erbracht ist, dass die Nutzung keine schädlichen und lästigen Auswirkungen auf den Menschen und seine natürliche Umwelt zur Folge hat.
Das Initiativkomitee schreibt auf ihrer Homepage: „Mit der Einführung von 5G im Jahr 2019 wurde der Frequenzplan erweitert. Dabei wurden auch neue Frequenzbereiche (26 GHz und 40 GHz) im Millimeterwellen-Spektrum für den Mobilfunk reserviert, die höhere Netzkapazitäten und schnellere Datenübertragungen ermöglichen sollen.
Millimeterwellen haben eine höhere Frequenz größer als 24 GHz und viel kürzere Wellenlängen als Frequenzen, die derzeit zu Fernmeldezwecken wie Radio, Mobilfunk, WLAN u. Ä. genutzt werden, die kleiner sind als 6 GHz.
Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Frequenzen sind jedoch weitgehend unerforscht. Politik und Industrie beteuerten 2019, dass eine Einführung erst nach gründlicher Prüfung erfolgen werde. [3] Doch bisher wurde dieses Versprechen nicht eingelöst – wie schon bei früheren Freigaben neuer Frequenzen, bei denen mögliche Risiken kaum thematisiert wurden.“
Zum Vergleich: Wären statt Strahlen Medikamente der Auslöser von Elektrosensibilität, müssten diese sofort vom Markt genommen werden. Noch mehr: Sie hätten vor ihrer Einführung zunächst eingehend auf ihre Unbedenklichkeit getestet werden müssen.
Die von dem Initiativkomitee lancierte Millimeterwellen-Initiative kann bis Mai 2027 unterschrieben werden. Helfen Sie mit, die neuartigen Millimeterwellen im Mobilfunk zu verhindern, solange ihre Unschädlichkeit nicht bewiesen ist! Der Unterschriftenbogen kann mit dem Link unterhalb der Sendung heruntergeladen werden. [2]
Autor: pb.
Schweizer Bundesrat schränkt Einspracherecht bei Mobilfunkantennen ein – jetzt aktiv werden!
www.kla.tv/40532
Quellen:
(1) Millimeterwellen:
https://chance5g.ch/de/storys/millimeterwellen-schnell-und-direkt-ans-ziel/
https://www.gigaherz.ch/6g-und-millimeterwellen/
(2) Infos und Unterschriftenbogen der Millimeterwellen-Initiative
https://millimeterwellen.ch/
(3) Versprechen vom Bund bezüglich umweltrechtlichen Rahmenbedingungen
https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=98749








