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Die dystopischen Ziele der Transhumanisten (mit Auszügen einer aufrüttelnden Rede von Laura Aboli)

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In einem Podcast-Interview beschwert sich Paypal- und Palantirgründer Peter Thiel, dass die Entwicklung zum Transhumanismus stagniert sei. Er fordert eine totale Transformation des Menschseins. Das Ziel: Den sterblichen Körper in einen Unsterblichen zu verwandeln. Transsexualität, Geschlechtsumwandlungen bis hin zur Veränderung des Herzens, des Geistes und schließlich des Gesamten.
Was die eigentlichen Ziele des Transhumanismus sind und warum dieser nicht Aufbruch, sondern eine Bedrohung und gezielte Vorstufe einer „posthumanen Zukunft“, d.h. Zukunft ohne Menschen ist, hat Kla.TV Ihnen aus einer aufrüttelnden Rede von Laura Aboli, die sie 2023 bei der „Better Way Conference“ hielt, zusammengefasst.

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Mit freundlicher Genehmigung von Laura Aboli
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In einem Podcast-Interview mit dem Kolumnist Ross Douthat von der New York Times positioniert sich der deutsch-amerikanische Techmiliardär, Paypal- und Palantirgründer [Anbieter von Software und Dienstleistungen für Datenanalyse] Peter Thiel wie folgt: „Wir wollen mehr als nur Geschlechtsumwandlungen. Wir wollen die totale Transformation!“

Eingangs beschwerte Thiel sich im Interview über die allgemeine Stagnation des Fortschrittes. Während es zwischen 1750 und 1970 noch enorme Sprünge in Transport, Energie und Raumfahrt gegeben hätte, gäbe es heute Fortschritt fast nur noch in der digitalen Welt, etwa bei Software, Internet oder KI. Schuld daran seien kulturelle Entwicklungen wie Umweltbedenken, innovationsfeindliche Institutionen und vor allem ein gesellschaftlicher Mangel an Ehrgeiz. Thiel fordert eine weit größere Risikobereitschaft in Forschung und Gesellschaft. Besonders in der Biotechnologie müsse man alte, gescheiterte Theorien hinter sich lassen – etwa in der Alzheimerforschung, die seit Jahrzehnten stagniere. Er spricht sich für die Freigabe experimenteller Therapien aus. Generell brauche es weniger Regulierung und mehr Experimentierfreude, wie sie in der Frühmoderne selbstverständlich war.

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Thiel betrachtet Transhumanismus als radikale Überwindung der menschlichen Begrenztheit. Das Ziel: Den sterblichen Körper in einen Unsterblichen zu verwandeln. Transsexualität, Geschlechtsumwandlungen oder Cross-Dressing, das meint das Tragen von spezifischer Kleidung des anderen Geschlechts, sind für ihn lediglich erste Stufen einer viel größeren Entwicklung. Der Fokus richtet sich auf eine umfassende Veränderung des Herzens, des Geistes und schließlich des Gesamten. Dabei wirft er den christlichen oder orthodoxen Glauben an die Verwandlung eines Herzens oder die Überwindung des Todes in einen Topf mit den transhumanistischen Fantasien, alles auf technischer Ebene lösen zu können.

Thiel fordert radikale Lösungen für menschliche Probleme.

Doch wer bestimmt, was als Problem gilt – und wer entscheidet, welche Transformationen sinnvoll oder legitim sind?

Bei der konkreten Frage, ob die Menschheit als solches überleben soll, zögert Thiel in dem Interview ziemlich lange.

Er verkauft die Transformation als Befreiung von Begrenztheit und Menschlichkeit. Doch bei der vollständigen Transformation, wie Seinesgleichen sie sehen, geht es nicht um lediglich oberflächliche Prozesse, sondern um einen Prozess, der zutiefst in unser Selbst eingreift. Es geht um die Entmenschlichung, weg von Werten und Moral, von Emotionen und Mitgefühl, vom Miteinander – hin zum völligen Gehorsam, abgerichtet wie bzw. als eine Maschine.

In der Kla.TV-Sendung „Transhumanismus – auf direktem Weg zur eigenen Auslöschung“ beschreibt Laura Aboli sehr trefflich, was die eigentlichen Ziele des Transhumanismus sind und dass der Transhumanismus nicht Aufbruch, sondern Bedrohung ist. Es ist die gezielte Vorstufe einer „posthumanen Zukunft“, [Zukunft nach den bzw. ohne Menschen] deren Endziel die Auslöschung des Menschen ist.

Doch hören sie selbst:

Transhumanismus, wer treibt ihn voran? „Auf 1“-Moderator Stefan Magnet erklärt in seiner Sendung „Der wahre Geheimplan“: „In den letzten Monaten ist eines immer offener zu Tage getreten: Die Ideologie des Transhumanismus schickt sich an, die Spezies Mensch auszulöschen. Der Satz, dass der Mensch überwunden werden soll, ist eine grobe Verharmlosung, denn überwunden, das klingt so passiv und unblutig.“ Es besteht die Behauptung, der Transhumanismus sei eine weltweite Verschwörung, die die Menschheit vernichten will, um traditionelle Konzepte des Menschseins zu überwinden. Inwieweit diese Aussage stimmt, will die nachfolgende Sendung überprüfen.
Laura Aboli: Transhumanismus-Bewegung – was heißt Menschsein? Die renommierte Rednerin Laura Aboli, eine Expertin auf dem Gebiet des Transhumanismus, trat 2023 in England bei der „Better Way Conference“ in Bath auf. Ihr Statement zum Transhumanismus:
„Transhumanismus ist lediglich die Übergangsphase zum Posthumanismus. [Zukunft ohne Menschen] Das Endziel ist die Auslöschung der Menschheit, wie wir sie kennen. […] Die Transgender-Bewegung ist keine Graswurzelbewegung, sondern sie kommt von ganz oben. Sie ist ein Übel, das in Richtung Transhumanismus geht. Sie bringt uns dazu, den grundlegendsten Begriff der menschlichen Identität, unser Geschlecht, in Frage zu stellen. Die traurige Realität hierbei ist, dass diese fortschreitende Agenda bei einer zunehmenden Zahl von Kindern und Jugendlichen bereits körperliche, geistige und psychische Schäden verursacht hat. Und es wird nur noch schlimmer. Das muss gestoppt werden! […] Wenn Menschen nicht mehr wissen, wer oder was sie sind, wenn sie sich bereits als ein Hybrid zwischen männlich und weiblich sehen, werden sie leicht davon zu überzeugen sein, auch ein Hybrid zwischen Mensch und Maschine werden zu können.“ Ein Cyborg, ein Mischwesen aus biologischem Organismus und Maschine. Damit werden Menschen beschrieben, deren Körper, bis auf das Gehirn, dauerhaft durch maschinelle Bauteile ergänzt werden.
Transhumanismus-Bewegung – in eine dystopische Zukunft
Im zweiten Teil ihrer Rede postuliert Frau Aboli sehr deutlich: „Wenn wir das Endziel des Transhumanismus erst einmal verstanden haben, ist es viel einfacher, zurückzublicken und die psychologische Konditionierung, die biologische Manipulation, die kulturelle Erziehung und die pädagogischen Vorbereitungen zu erkennen, denen wir seit Jahrzehnten ausgesetzt sind. Das sind alles Vorbereitungen, um eine posthumane Zukunft zu akzeptieren. Es bedarf einer Menge physischer und psychischer Misshandlung, um eine intelligente Spezies wie die unsere dazu zu bringen, ihrer eigenen Auslöschung zuzustimmen. Das meiste, wenn nicht sogar alles, was in den letzten 60 Jahren geschehen ist, sollte uns dazu bringen, eine solche dystopische Realität zu akzeptieren. Wir leben in einer hyperkontrollierten Matrix. Unsere Wahrnehmung der Realität wird akribisch geplant, verwaltet und ausgeführt, um uns in die von ihnen gewünschte Richtung, in eine posthumane Welt, zu lenken. Dafür musste die Menschheit zunächst mit allen Mitteln destabilisiert, entmenschlicht und demoralisiert werden.“
Zu den Destabilisierungsmitteln zählt Laura Aboli:
- die Zerstörung der Kernfamilie
- die Indoktrination der Kinder durch den Staat
- Abtreibung
- die Leugnung Gottes
- die Auslöschung der Spiritualität in Bildung und Kultur
- das Leben in Megastädten, weg von der Natur
- vergiftete Lebensmittel, Luft und Wasser
- soziale Medien, die echte menschliche Verbindungen und Interaktionen ersetzen
- eine künstlich herbeigeführte Finanzkrise und Besteuerung
- endlose Kriege und Massenmigration
- Stress, Angst, Depressionen, Drogen und Alkohol
- sowie ständige Angstmacherei und moralischen Relativismus als die neue Religion.
„Und ich könnte noch lange darüber reden, wie die Menschheit beeinflusst und gezwungen wurde, sich von all dem zu entfernen, was uns Stärke, Sicherheit, Sinn und Zweck gibt. Eine schwache, unmoralische, unverbundene, unwissende und ungesunde Bevölkerung ist ein leichtes Ziel für die nächste Stufe, nämlich die Schaffung einer ganzen Generation androgyner [Vermischung von männlich und weiblich] Wesen. Die Männlichkeit ist psychologisch, kulturell und biologisch angegriffen. Frauen werden in Sport, Unterhaltung und Politik durch Männer ersetzt, die vorgeben, Frauen zu sein. Und Kindern wird in der Schule beigebracht, dass das Geschlecht eine Wahlmöglichkeit ist“, so Laura Aboli zu der Bewegung des Transhumanismus.

Autor: abu./ jtb.

Mehr zu diesem Thema:
Transhumanismus – eine düstere Zukunft?
www.kla.tv/31668

#Transhumanismus

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Quellen:

New York Times- Interview mit Peter Thiel:
https://www.nytimes.com/video/opinion/100000010244372/peter-thiel-and-the-antichrist.html?smid=url-share

https://www.businessinsider.de/gruenderszene/business/antichrist-und-transhumanismus-peter-thiels-wildes-interview-mit-der-new-york-times-und-die-reaktionen-darauf/

Transhumanismus: Das Ende der Menschheit
https://auf1.tv/der-wahre-geheimplan-auf1/transhumanismus-das-ende-der-menschheit

Transhumanism: “The End Game”
https://www.lauraaboli.com/videos

Das Endziel des Transhumanismus
www.youtube.com/watch?v=FCh6auCKYS0

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