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„Ordo ab Chao“ – zu Deutsch „Ordnung aus dem Chaos“ – lautet der Wahlspruch eines freimaurerischen Hochgradsystems. Es besteht die Annahme, Chaos werde absichtlich herbeigeführt, um eine Neue Weltordnung herbeizuschaffen. YouTube, ChatGPT & Co. stempeln diese Annahme jedoch als Verschwörungstheorie ab. Die folgende Sendung weist anhand dreier aktueller Brandherde – Iran/Naher Osten, China/Taiwan und Ukraine/Russland – nach, inwiefern sich diese Verschwörungstheorie dennoch bewahrheitet. Krisen werden als Mittel betrachtet, um eine neue globale Ordnung gesellschaftlich durchzusetzen und als wünschenswert erscheinen zu lassen.
Die Sendung kam zudem zum erschreckenden Schluss, dass sich Kriege in ihren Auswirkungen weniger gegen Staaten als vielmehr gegen Verbraucher weltweit, die breite Masse und den Mittelstand zu richten scheinen. Sehen Sie in dieser Sendung, wie Krisen einerseits für eine globale Diktatur missbraucht, andererseits aber auch als Chancen für Veränderungen genutzt werden können.
„Ordo ab Chao“ – zu Deutsch „Ordnung aus dem Chaos“ – lautet der Wahlspruch des freimaurerischen Hochgradsystems des „Alten und Angenommenen Schottischen Ritus“, kurz AASR. Die Bezeichnung „schottisch“ verweist nicht auf den geografischen Ursprung des Ritus, der im 18. Jahrhundert vor allem in Frankreich entstand. Der AASR zählt weltweit zu den einflussreichsten Hochgradsystemen der Freimaurerei. Der US-amerikanische Bürgerkriegsoffizier und Schriftsteller Albert Pike war 32 Jahre lang, bis zu seinem Tod im Jahr 1891, „Souveräner Großkommandeur“ der südlichen Jurisdiktion des AASR. [www.kla.tv/AlbertPike]
Zurück zum Wahlspruch des AASR – „Ordnung aus dem Chaos“. Die Annahme, Chaos werde absichtlich herbeigeführt, um eine Neue Weltordnung herbeizuschaffen, stamme laut YouTube, ChatGPT & Co. aus Verschwörungserzählungen. Der Wahlspruch stehe symbolisch für die Idee, dass der Mensch aus Unwissenheit und Unordnung zu mehr innerer Ordnung gelange.
Einige Kenner, die das geopolitische, wirtschafts- und sozialpolitische Weltgeschehen aufmerksam beobachten, kommen zu einem anderen Schluss. Zu ihnen gehören beispielsweise der deutsche Finanzexperte und Autor Ernst Wolff sowie der deutsche Politologe, Redakteur und Autor Peter Orzechowski. In seinem im Jahr 2024 erschienenen Buch – „Chaos“ – enthüllt Orzechowski an verstörenden Beispielen den Masterplan der Machtelite, wie sie für Chaos sorgen wird und was ihr Endziel ist.
Orzechowski führt vier Beispiele auf, wie Chaos als Mittel zum Zweck erzeugt wird:
Kriege und geopolitische Konflikte werden angeheizt
Nahrungsmittel- und Energieversorgung werden gestört
Die Masseneinwanderung nach Europa wird weiter forciert
Das Denken der Menschen wird verwirrt
Orzechowski bringt es in seinem Buch wie folgt auf den Punkt, Zitat: „Chaos soll die Welt in ihren Grundfesten erschüttern. Der perfide Plan dahinter: Wenn alles aus den Fugen gerät, wünschen sich völlig verängstigte Bürger nichts sehnlicher, als dass endlich wieder jemand für Ordnung sorgt. Die Menschen sind dann bereit, sich jedem Diktat des vermeintlichen Retters zu beugen.
Die folgende Sendung untersucht anhand dreier aktueller Brandherde – Iran/Naher Osten, China/Taiwan und Ukraine/Russland –, inwiefern sich Orzechowskis These bewahrheitet: Lassen sich bestimmte Ereignisse als „erzeugtes Chaos“ deuten und wer profitiert davon?
1. Krisenherd: Irankrieg 2026 – Naher Osten & Straße von Hormus
Unter dem Vorwand, den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern zu wollen, begannen am 28. Februar 2026 Israel und die USA ihre Angriffe auf den Iran. Seitdem wechseln sich Angriffe auf iranische Ziele, iranische Vergeltungsschläge gegen Israel und US-Militäreinrichtungen im Nahen Osten sowie zeitweilige Waffenruhen ab.
Festzustellen dabei ist Folgendes:
US-Präsident Donald Trump erweist sich erneut durch widersprüchliche Aussagen und Handlungen als eine politische Chaosfigur schlechthin, wie sie kaum ein anderer Politiker verkörpert. Einmal sagt er „Hü“, einmal „Hott“: Während er einerseits vom Ende des Krieges spricht, kündigt er andererseits weitere Angriffe an.
Der Irankrieg ist eine Mischung aus traditioneller und psychologischer Kriegsführung (PsyOps). Beide Elemente – Terror bzw. kriegerische Handlungen mit Waffengewalt sowie jegliche Kriegsrhetorik – wirken zusammen, um die Bevölkerung in „Angst und Schrecken“ zu halten. Dies wird auch als „Strategie der Spannung“ bezeichnet und beschreibt die Instrumentalisierung terroristischer oder anderer Ereignisse, um Angst zu schüren und die eigene Bevölkerung zu verunsichern. Weiter steht im Kriminologie-Wiki: „Zudem kann eine Strategie der Spannung der Rechtfertigung staatlicher repressiver Handlungen und Eingriffe dienen, indem das Verlangen der Bevölkerung nach staatlicher Intervention gestärkt wird.“ Oder, wieder mit den Worten von Orzechowski: „Wenn alles aus den Fugen gerät, wünschen sich völlig verängstigte Bürger nichts sehnlicher, als dass endlich wieder jemand für Ordnung sorgt.“
Die gleichgeschalteten Medien sind voller Warnungen, dass sich der Irankrieg auf die Golfstaaten ausweiten oder sogar zu einem internationalen Konflikt eskalieren könnte. So kann letztlich jede Maßnahme, jede militärische Aufrüstung und jede militärische Handlung gerechtfertigt werden – oder die Schließung der Straße von Hormus.
Die Schließung der Straße von Hormus und das drohende Chaos
Der in den USA geborene iranische Politikanalyst Seyed Mohammad Marandi warnte in einem Interview vom 23. Juli 2026 vor einer dramatischen Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Iran. Die Straße von Hormus, die strategische Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, sei dabei der neuralgische Punkt der Eskalation.
Ein Artikel auf der Finanz- und Nachrichtenwebsite „ZeroHedge“ brachte es wie folgt auf den Punkt: „Die Straße von Hormus ist besonders gefährlich, da sie eine regionale militärische Konfrontation in ein globales Wirtschaftsproblem verwandelt. Die Wasserstraße ist eine entscheidende Route für Energietransporte, was bedeutet, dass jede länger andauernde Störung nicht nur die kriegführenden Länder betrifft, sondern auch Regierungen, Industrien und Verbraucher in Tausenden von Kilometern Entfernung.“
Analysten prognostizierten ein globales Öldefizit von etwa 1,5 Millionen Barrel pro Tag.
Der ehemalige CIA-Analyst Larry C. Johnson geht sogar noch weiter und spricht von einem „globalen Inflationsschock“: „Während die Weltmärkte weiterhin auf das Öl blicken, das durch die Meerenge transportiert wird, übersehen sie die tiefgreifenden Auswirkungen des Stopps bei den Lieferungen von Helium, Schwefel und Harnstoff. Die Weltwirtschaft spürt bereits die Folgen der verringerten Versorgung mit diesen Rohstoffen, und die Welt wird einen globalen Inflationsschock erleben.“
In dasselbe Horn stößt der deutsche Finanzexperte und Autor Ernst Wolff. Er rechnet mit Wochen, vielleicht noch ein bis zwei Monaten, bis die strategischen Öl- und Gasreserven aufgebraucht sind. Es werde zu Wirtschaftszusammenbrüchen kommen. Er glaubt, dass der Krieg dann erneut ausbrechen und es zu einem weltweiten Energieschock kommen werde. Wolff rechnet „mit einer richtig gewaltig anziehenden Inflation“.
Weiteres Chaos droht durch eine Hungersnot und eine daraus resultierende neue Migrationskrise. Ernst Wolff: „Wobei der Energieschock nur ein Schock ist. Wir erleben in diesem Herbst auch noch einen zweiten Schock, der noch viel schlimmer sein wird. Und das ist die gewaltige Hungerkatastrophe, die vor allem in Afrika droht aufgrund der Tatsache, dass keine Dünger mehr durch die Straße von Hormus dahin geschifft werden können und die Preise für Dünger deswegen durch die Decke gegangen sind.“
Auf die Frage, ob er mit einer Hungersnot in Europa rechne, antwortete Wolff: „Mit einer Hungersnot nicht, aber mit einer neuen Migrationskrise. Also es ist ganz, ganz eindeutig, dass wenn in Afrika tatsächlich die Leute hungern und das wird in Kenia, Sambia, in Äthiopien, im Westen in mehreren Staaten überall der Fall sein. Und davon werden auch die nordafrikanischen Staaten befallen sein. Also sowohl Ägypten als auch Syrien im Nahen Osten dann. Also das wird sich überall auswirken. Das wird den Druck auf Europa natürlich verstärken und damit auch wieder die Leute hier noch stärker unter Druck setzen. Was werden die Leute dann tun? Sie werden nach mehr Sicherheit verlangen. Wer wird ihnen die Sicherheit anbieten? Die IT-Konzerne durch Überwachung und Manipulation.“
Zwischenfazit
Die weitreichenden Folgen der Schließung der Straße von Hormus als Folge des Irankriegs machen deutlich, dass sich der Krieg zu einem globalen Wirtschaftsproblem ausweitet und Verbraucher weltweit betrifft. Der Krieg scheint sich in seinen Auswirkungen weniger gegen Staaten als gegen Verbraucher weltweit, die breite Masse und den Mittelstand zu richten.
Ein Artikel auf der unabhängigen Analyseplattform uncutnews.ch nennt dies ein „Krieg um die Energieversorgung der Welt“: [www.uncutnews.ch/die-gefaehrlichste-phase-hat-begonnen-der-krieg-um-die-energieversorgung-der-welt-eskaliert/] „Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass Öl- und Gasinfrastruktur inzwischen zum eigentlichen Schlachtfeld geworden sind. Raffinerien, Pipelines, Exportterminals, Tanker und die beiden wichtigsten maritimen Nadelöhre der Welt – die Straße von Hormus und die Bab-el-Mandeb-Straße – stehen zunehmend im Zentrum der militärischen Planungen aller Konfliktparteien.“
Die eigentliche Gefahr bestehe in der Möglichkeit, dass mehrere Krisenherde gleichzeitig eskalieren: Hormus, Bab el-Mandeb, saudische Ölfelder, katarische LNG-Anlagen [LNG steht für „Liquefied Natural Gas“, auf Deutsch verflüssigtes Erdgas], israelische Gasfelder und amerikanische Militärstützpunkte. Dann würde aus einem regionalen Krieg ein globaler Energie- und Wirtschaftsschock.
In einem Telegram-Beitrag vom 1. Juni definierte es Wolff wie folgt: [t.me/Wolff_Ernst/2995] „Der Krieg USA & Israel vs. Iran ist tatsächlich der Krieg der Tech- & Finanzgiganten der Wall Street & des Silicon Valley gegen den globalen Mittelstand. Vorsätzliche Energieverknappung & -verteuerung werden Millionen Mittelständler in den Konkurs treiben.“
Ernst Wolff und andere freie Beobachter gehen dabei von der These Orzechowskis aus, dass durch geplantes, kumulatives globales Chaos eine Neue Weltordnung einer digitalen Diktatur und totalen Kontrolle entstehen soll:
Energie- und andere Krisen seien absichtlich herbeigeführt, um die Leute noch weiter unter Druck zu setzen, die Digitalisierung voranzutreiben und auch möglicherweise neue Lockdowns zu verfügen.
CBDCs [Central Bank Digital Currencies], d.h. digitales Zentralbankgeld, sollen eingeführt werden, um eine vollständige digitale Nachverfolgbarkeit von Geldströmen zu ermöglichen. In einem Artikel vom Februar 2024 beschrieb Ernst Wolff, wie dieses digitale Zentralbankgeld programmierbar gemacht werden soll: [https://apolut.net/cbdcs-durch-die-hintertuer-von-ernst-wolff/] „Wir alle sollten uns auf keinen Fall täuschen lassen: Solch programmierbares Geld bedeutet das Ende aller finanziellen Freiheit und die totale Überwachung durch den Staat in Gestalt der Zentralbank. Programmierbares Geld heißt: Man kann uns nicht nur vorschreiben, wie viel wir ausgeben dürfen, sondern auch wofür, wann und wo. Darüber hinaus kann man uns den Geldhahn jederzeit vollkommen abdrehen oder uns – nach chinesischem Vorbild – einem Sozialkreditsystem unterwerfen, das uns zwingt, uns den Vorgaben der jeweiligen Regierung zu unterwerfen – oder ohne Geld dazustehen.“
Als weitere Folge wirtschaftlicher und sozialer Krisen werden die Betroffenen nach einem universellen Grundeinkommen verlangen. Laut Wolff soll es auch nur in Form von CBDCs ausgegeben werden.
Ernst Wolff fasst es wie folgt zusammen: [t.me/Wolff_Ernst/3015;
www.youtube.com/watch?v=X9dInONCFFo] „Die Straße von Hormus ist geschlossen – und die US-Ölreserven sind in wenigen Wochen aufgebraucht. Was Politik und Medien als Friedensprozess verkaufen, ist in Wahrheit ein vorsätzlich herbeigeführter Energie-Schock: Als Hebel für programmierbares Geld, totale Kontrolle und den Aufbau einer digitalen Diktatur, die alle Diktaturen der Geschichte in den Schatten stellt.“
Im Folgenden werden zwei weitere zentrale Krisenherde grob beleuchtet.
2. Krisenherd: Ukraine-Russland-Konflikt
Wie Kla.TV in mehreren Sendungen aufzeigte, wurde die Bevölkerung bereits seit dem „Kalten Krieg“ (1945–1991) zwischen den USA und der Sowjetunion durchgehend unter „Spannung“ und „Verunsicherung“ gehalten. [www.kla.tv/29106] Dies führte zu einem regelrechten Wettrüsten – auch im nuklearen Bereich. An die Stelle des „Kalten Krieges“ trat ein anhaltendes Konflikt- und Spannungspotenzial zwischen der NATO und Russland. Dies wurde durch die sogenannte NATO-Osterweiterung ab 1999 sowie durch den verfassungswidrigen Regierungsumsturz in Kiew im Jahr 2014 weiter geschürt.
Schließlich eskalierte der Konflikt mit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine am 24. Februar 2022.
Über die Frage, „Wer ist schuld im Ukrainekrieg?“, gehen die Meinungen weit auseinander. Die Frage scheint eher auf ein Nebengleis zu führen. Gleichzeitig löst sie kontroverse Debatten aus und spaltet Gesellschaften, Völker untereinander sowie auch freie Medienschaffende.
Vertreter der „Ordo ab Chao“-These, wie Ernst Wolff, Peter Orzechowski oder David Icke, gehen davon aus, dass Kriege sowie Spannungen mit Eskalationspotenzial bis hin zum Krieg, gezielt und strategisch geplant, provoziert und instrumentalisiert werden. Demzufolge geht es darum, die tatsächlichen Kriegstreiber sowie die Hintermänner und Drahtzieher bewaffneter Konflikte offenzulegen.
Zum Beispiel ist bekannt, dass die strategische Planung der NATO bereits 1939 im Council on Foreign Relations (CFR) erfolgte. Der 33° Freimaurer Allen W. Dulles leitete die Rüstungsgruppe der War and Peace-Studies im CFR – also die strategische Planung der NATO. Die Kla.TV-NATO-Doku [www.kla.tv/29106] legte dar, wie die NATO einerseits die ganze Kriegstreiberei antreibt, anderseits aber auch als Ablenkungsmanöver dient. Die ganze Kriegshysterie soll von den gleichzeitig laufenden Bestrebungen, eine umfassende digitale Kontrolle auszubauen und eine Neue Weltordnung zu etablieren, ablenken.
Welche Folgen hat das durch den Ukrainekrieg ausgelöste Chaos und wohin könnte diese Entwicklung führen?
Die offensichtlichste Folge ist, dass die Vorbereitungen für einen möglichen Krieg auf Hochtouren laufen und dieser jederzeit ausbrechen könnte:
Der Artikel auf der Finanz- und Nachrichtenwebsite „ZeroHedge“ vom 25. Juli spricht von „Europas Wiederaufrüstungsprojekt“. [https://www.zerohedge.com/geopolitical/projects-could-ignite-next-world-war] „Die NATO hat ihre Mitglieder auf ein langfristiges Ziel verpflichtet, bis 2035 jährlich 5 % des BIP für Verteidigung und verteidigungsbezogene Sicherheitsanforderungen auszugeben. Gleichzeitig meldete das Bündnis im Juli 2026, dass die europäischen Verbündeten und Kanada ihre Kernverteidigungsausgaben 2025 im Vergleich zum Vorjahr bereits um fast 20 % gesteigert hatten.“
Nach Russlands Einmarsch in die Ukraine hat die EU durch vielfältige Regelungsvorhaben eine zentrale Rolle bei der Stärkung der europäischen Verteidigungsbereitschaft eingenommen. Das Online-Magazin „Telepolis“ berichtete am 24. Februar, dass die europäische Industrie jetzt mit vielen Milliarden für die geplante Kriegswirtschaft fitgemacht werden soll. [https://www.telepolis.de/article/EU-Strategie-Von-der-Wirtschafts-zur-Ruestungsunion-11179559.html https://commission.europa.eu/news-and-media/news/first-ever-european-defence-industrial-strategy-enhance-europes-readiness-and-security-2024-03-05_de] Seit dem 30. Dezember 2025 kann Brüssel also in rüstungsrelevante zivile Lieferketten eingreifen, was faktisch einer Kriegswirtschaft gleichkommt.
Deutschland legte Anfang 2024 die erste Fassung des Operationsplans Deutschland (OPLAN DEU) vor. Dieser sei „ein wesentlicher militärischer Anteil an der Gesamtverteidigung Deutschlands“. Auf bundeswehr.de heißt es wörtlich: „Eine zentrale Einflussgröße im OPLAN DEU ist die Bündnisverpflichtung Deutschlands, die sich aus seiner geostrategischen Lage als Drehscheibe der NATO in der Mitte Europas ergibt. Im Ernstfall müssen bis zu 800.000 alliierte Soldatinnen und Soldaten und 200.000 Fahrzeuge innerhalb von sechs Monaten durch Deutschland verlegt und (...) versorgt werden.“
Neben dem Operationsplan Deutschland wurden auch die personellen Grundlagen der Landes- und Bündnisverteidigung neu ausgerichtet. Mit dem neuen Wehrdienst-Modernisierungsgesetz, das seit dem 1. Januar 2026 in Kraft ist, wurden Erfassung und Musterung junger Menschen wieder eingeführt. Eine verpflichtende Einberufung ist zunächst nicht vorgesehen, kann aber bei veränderter Sicherheitslage angeordnet werden.
Die NATO baut ihre militärische Logistik an der Ostflanke aus. Dazu gehören Transportkorridore, Lagerkapazitäten und Versorgungssysteme, die eine schnellere Verlegung und Versorgung von Streitkräften ermöglichen sollen.
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 haben rund sieben Millionen Menschen die Ukraine verlassen und in anderen Ländern Schutz gesucht. Allein in der EU erhielten mehr als vier Millionen Menschen einen vorübergehenden Schutzstatus.
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine brachen die ukrainischen Getreideexporte zeitweise um bis zu 80 % ein, nachdem die wichtigsten Schwarzmeerhäfen blockiert worden waren. Erst durch alternative Transportwege und das Getreideabkommen konnten die Ausfuhren teilweise wieder gesteigert werden.
Der Ukrainekrieg veränderte die Gasversorgung Deutschlands grundlegend. Die jahrzehntelange Abhängigkeit von russischem Pipeline-Gas endete, nachdem die Lieferungen stark zurückgingen. Die Folge waren eine Energiekrise, stark steigende Gaspreise und eine Neuorientierung der deutschen Energiepolitik hin zu alternativen Lieferquellen und größerer Versorgungssicherheit. Der Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 verschärfte die Situation zusätzlich.
Der Ukrainekrieg belastet die deutsche Wirtschaft erheblich. Energiekrise, steigende Preise, Lieferkettenprobleme und höhere Produktionskosten schwächen vor allem die Industrie und mindern die Kaufkraft.
Zwischenfazit
Der Lebensstandard der deutschen und europäischen Bevölkerung hat sich seit Beginn des Ukrainekriegs im Jahr 2022 spürbar verändert. Sollten sich weitere Krisen – etwa eine Migrations- oder Inflationskrise – verschärfen oder sogar ein offener Krieg hinzukommen, könnte sich Orzechowskis These bewahrheiten: „Wenn alles aus den Fugen gerät, wünschen sich völlig verängstigte Bürger nichts sehnlicher, als dass endlich wieder jemand für Ordnung sorgt. Die Menschen sind dann bereit, sich jedem Diktat des vermeintlichen Retters zu beugen.“
3. Krisenherd: Taiwan und die Gefahr einer Eskalation zwischen den USA und China
Noch ein kurzer Blick auf eine mögliche Eskalation rund um Taiwan: Der Konflikt ist von besonderer Bedeutung, da Taiwan zu einem möglichen Brennpunkt einer direkten Konfrontation zwischen den Großmächten USA und China werden könnte. Eine solche Eskalation hätte das Potenzial, weitreichende internationale Folgen bis hin zu einem globalen Konflikt zu haben.
China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets. Taiwan sieht sich als eigenständige Demokratie. Die USA unterstützen Taiwan, ohne es offiziell als unabhängigen Staat anzuerkennen. Die USA liefern Taiwan seit Jahrzehnten Waffensysteme und Verteidigungstechnik, darunter Flugabwehrsysteme, Raketen, Radarsysteme, Schiffe und moderne Kampfflugzeuge.
Aber auch hier ist zu beachten, wie „ZeroHedge“ schreibt, die Straße von Taiwan sei der gefährlichste Schnittpunkt von Militärmacht und globaler Wirtschaft. Es sei eine Art von Gefahr, die territoriale Souveränität, militärischen Wettbewerb und die technologischen Grundlagen der Weltwirtschaft miteinander verbindet. Im Artikel vom 25. Juli heißt es wörtlich [www.zerohedge.com/geopolitical/projects-could-ignite-next-world-war]:
„Hier zeigt sich, dass die Taiwan-Frage weit über die Insel selbst hinausgeht. Jeder größere Konflikt würde unmittelbar eine der weltweit bedeutendsten Technologie- und Wirtschaftsregionen gefährden – mit Auswirkungen auf die Halbleiterproduktion, den Seehandel, die Finanzmärkte und die globalen Lieferketten. Eine militärische Krise in der Taiwanstraße könnte daher bereits wirtschaftliche Folgen auslösen, noch bevor sich der Konflikt zu einem umfassenden Krieg entwickelt. Die strategische Wichtigkeit der Region bedeutet, dass die internationale Gemeinschaft ein starkes Interesse daran hat, eine Eskalation zu verhindern, aber sie bedeutet auch, dass die Zahl der Akteure, die etwas zu verlieren haben, außergewöhnlich groß ist.“
Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass die Taiwankrise nicht nur militärische Folgen hätte, sondern auch als Auslöser für massive wirtschaftliche Krisen dient, die Verbraucher, breite Bevölkerungsschichten und den Mittelstand weltweit treffen würden. Dies würde als Nährboden dienen, um CBDCs und ein globales Grundeinkommen gesellschaftlich akzeptabler zu machen. Nach Ansicht Wolffs würde dies das Ende finanzieller Freiheit und die Etablierung einer Weltdiktatur bedeuten.
Chaos und Krisen als Chance
Sollte sich diese „Ordo ab Chao“-These tatsächlich bewahrheiten – worauf aus Sicht ihrer Befürworter vieles hindeutet –, würde dies bedeuten, dass Kriege nicht ausschließlich zufällig entstehen und nicht auf eine Auslöschung der Menschheit abzielen. Krisen werden als Mittel betrachtet, um eine neue globale Ordnung gesellschaftlich durchzusetzen und als wünschenswert erscheinen zu lassen.
Dabei zielen die Architekten der Neuen Weltordnung darauf ab, verschiedene Konfliktherde – darunter die Konflikte in der Ukraine und mit dem Iran sowie den Taiwankonflikt – aufrechtzuerhalten. Aus den daraus entstehenden Krisen können sie dann je nach Entwicklung auswählen, welcher Mühlstein in Bewegung gesetzt werden soll. Ob Wirtschafts-, Energie- oder Migrationskrise, bis hin zu einem heißen Krieg oder einer neuen vermeintlichen Pandemiekrise, je nach Situation setzen sie den entsprechenden Spielstein, um ihren Gegner schrittweise in eine Zwickmühle zu bringen.
Historisch betrachtet können Krisen jedoch auch als Beschleuniger von gesellschaftlicher Transformation wirken. Während der Covidkrise haben mehr Menschen als je zuvor angefangen, die gängige Meinung von Politik und Medien zu hinterfragen. Sie haben das „Ordo ab Chao“-Prinzip durchschaut, wonach Krisen – wie die vermeintliche Pandemiekrise – genutzt werden können, um neue Gesetze und Maßnahmen einzuführen, bis hin zu einer weltweiten Gesundheitsdiktatur.
In dieselbe Kerbe schlägt auch Ernst Wolff. Zwar werden sich die Krisen laut Wolff verschlimmern, jedoch sieht er darin auch einen Wendepunkt. Auf die Frage, was ihm in dieser völlig verrückten Zeit noch Hoffnung mache, antwortete er wie folgt: „Die Tatsache, dass die größten Erfindungen der Menschheit immer in den schwierigsten Situationen entstanden sind. Also ich bin ja in China geboren. Das Zeichen für Krise in China besteht aus zwei Zeichen. Einmal Gefahr und andererseits Chance. Und ich denke, wir müssen bei all den Gefahren, die um uns herum lauern, auch die Chancen erkennen, die sich da bieten. Und ich denke, wir stehen am Ende einer großen Entwicklung. Also wir stehen am Ende des geldgesteuerten Systems. Wir sind im Übergang in das datengesteuerte System. Und die Frage stellt sich, wer wird diese Daten kontrollieren? Werden es weiter ganz wenige sein, die das in ihrem Interesse tun? Oder gibt es eine Möglichkeit, dass wir diese Daten allen Menschen zur Verfügung stellen und damit eine Welt bauen, die wesentlich schöner ist als all das, was wir in den letzten mehreren hundert Jahren erlebt haben? Ich denke, vor dieser Alternative stehen wir. Und wer seinem Leben einen Sinn geben will, der sollte für die bessere von den beiden Alternativen kämpfen.“
Wenn Sie sich vertiefend mit der Frage beschäftigen möchten, wie Krisen als Chancen für Veränderungen genutzt werden können, empfehlen wir Ihnen die ermutigende und wegweisende Rede von Ivo Sasek beim internationalen Freundestreffen 2026:
„Königsdisziplin geistlicher Kampfführung“ – Internationales Freundestreffen 2026 (mit Ivo Sasek) vom 9. Mai 2026
www.kla.tv/Freundestreffen2026/41275
Autor: Daniel D./dd.
Königsdisziplin geistlicher Kampfführung – Internationales Freundestreffen 2026 (mit Ivo Sasek), 9. Mai 2026
www.kla.tv/Freundestreffen2026/41275Ergänzende Sendungen zum Thema:
Durch gezieltes Chaos zur neuen Weltordnung – Eine Analyse von Ernst Wolff
www.kla.tv/19990Die NATO-DOKU
www.kla.tv/29106Die hinterhältige Rückkehr der Kriegswirtschaft – und ihre fatalen Folgen
www.kla.tv/38893
Quellen:
Ordo ab Chao (Die Ordnung aus dem Chaos) – Wahlspruch des freimaurerischen Systems des Schottischen Ritus
www.freimaurer-wiki.de/index.php/Traktat:_Ordo_ab_Chao
www.scottishrite.org/
Wikipedia: Albert Pike
https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Pike#Freimaurerei
Brief von Albert Pike an Mazzini
www.internet-profit-map.com/wp-content/uploads/2023/09/Brief-von-Albert-Pike-an-Mazzini.pdf
www.moebel-kreis.ch/bauen_wohnen/42links/422/422002_info/brief-von-albert-pike-1871.pdf
Der Plan: Durch Chaos zur Neuen Weltordnung
www.compact-online.de/der-plan-durch-chaos-zur-neuen-weltordnung/
Peter Orzechowski: CHAOS – Die nächste Stufe der Angstmache hat begonnen
www.isbn.de/buch/9783864459900/chaos
Nahost-Experte Seyed Mohammad Marandi im Interview
www.uncutnews.ch/interview-wir-stehen-vor-der-gefaehrlichsten-phase-des-krieges/
Die „Projekte“, die den nächsten Weltkrieg auslösen könnten
www.uncutnews.ch/die-projekte-die-den-naechsten-weltkrieg-ausloesen-koennten/
Die Straße von Hormus bleibt für Schiffe offen, die die PGSA-Protokolle einhalten – doch der Weltwirtschaft droht ein Inflationsschock
www.uncutnews.ch/die-strasse-von-hormus-bleibt-fuer-schiffe-offen-die-die-pgsa-protokolle-einhalten-doch-der-weltwirtschaft-droht-ein-inflationsschock/
Die gefährlichste Phase hat begonnen: Der Krieg um die Energieversorgung der Welt eskaliert
www.uncutnews.ch/die-gefaehrlichste-phase-hat-begonnen-der-krieg-um-die-energieversorgung-der-welt-eskaliert/
Kommentar von Ernst Wolff: CBDCs durch die Hintertür
www.apolut.net/cbdcs-durch-die-hintertuer-von-ernst-wolff/
Webseite der Bundeswehr: Operationsplan Deutschland – Ein militärisches Kernelement an der Gesamtverteidigung
www.bundeswehr.de/de/organisation/operatives-fuehrungskommando-der-bundeswehr/auftrag-und-aufgaben/operationsplan-deutschland
Europas stiller Einstieg in die Kriegswirtschaft?
www.boersen-zeitung.de/recht-kapitalmarkt/europas-stiller-einstieg-in-die-kriegswirtschaft
EU-Strategie: Von der Wirtschafts- zur Rüstungsunion
www.telepolis.de/article/EU-Strategie-Von-der-Wirtschafts-zur-Ruestungsunion-11179559.html
Verteidigungsbereitschaft und Sicherheit Europas erhöhen: erste europäische Industriestrategie für den Verteidigungsbereich
www.commission.europa.eu/news-and-media/news/first-ever-european-defence-industrial-strategy-enhance-europes-readiness-and-security-2024-03-05_de








